PFS auf Festplatte nutzen Einschränkungen und Anforderungen PFS 9.5 unterstützt Festplattenpartitionen nur bis zu 32 MB an einem Stück. Ich weiß, dies ist eine schwerwiegende Beschränkung, deshalb wird dies so bald wie möglich behoben. PFS kann im RidgidBootBlock installiert und autogemountet werden, aber auch Standardmount- listeinträge werden unterstützt. Der Speicherbedarf hängt von der Größe der Partition und von der Komplexität des Verzeichnisses ab und schwankt ungefähr zwischen 70K und 150K. Installation vorbereiten Wählen oder erstellen Sie eine passende Partition (weniger als 32MB). Alle Daten auf der gewählten Partition werden beim Installieren von PFS zerstört, deshalb müssen Sie vorher unbedingt eine Sicherheitskopie anlegen. PFS muß nun im l: Verzeichnis installiert werden. Kopieren Sie dazu die gewünschte Version (ProfFileSystem oder ProfFileSystem68020+) nach l: und benenne diese in 'ProfFileSystem' um. Nur die Version 9.0 oder höher arbeitet mit Festplatten zusammen ! Installation von PFS auf der Partition Nun kann PFS im RidgidDiskBlock installiert werden. Stellen Sie sicher, daß eine Sicherheitskopie von der Partition gemacht wurde, welche verändert werden soll. Die Größe der Partition darf 32MB nicht überschreiten. Eine solche Partition kann mit der Commodore's HDToolbox, welche mit der Workbenchsoftware ausgeliefert wird, erstellt werden. Mit dem gleichen Tool kann dann auch PFS auf die Partition installiert werden. Wählen Sie 'advanced options' im Partitionsfenster. Eine Reihe von neuen Buttons erscheint nun, wählen Sie 'add/update...' um PFS hinzuzufügen. Setzen Sie das Dostypfeld auf '0x50465300', die Version auf 9.5 und bestätigen Sie mit OK. Nachdem dies erledigt wurde, kann PFS auf der gewünschten Partition mit dem 'change...' Button installiert werden. Benutzen Sie die voreingestellten Optionen: Automount an, Blockgröße 512 (andere Größen werden nicht unterstützt), 2 reservierte Blöcke. Bestätigen Sie mit OK und das Partitionsmenü wird wieder erscheinen. Gehen Sie zum Hauptfenster zurück und speichern Sie die Änderungen. PFS sollte nun auf der Partition installiert sein. Nach dem Formatieren steht es zur Verfügung. Bemerkungen Während des Startens wird das FileSystem vom RidgidDiskBlock geladen und die PFS Partition angemeldet. PFS wird nun in der FileSystemResourceliste aufgenommen. Dies bedeutet, daß jedes angemeldete PFS Gerät, Diskettenlaufwerke eingeschlossen, den gleichen 'pure' PFS, welcher in der Resourceliste aufgenommen wurde, benutzt. Dies bedeutet, wenn es ein PFS Update gibt und es installiert werden soll, daß das Ändern des l:proffilesystem nicht ausreicht, auch die RDB Version muß geupdatet werden. Dies können Sie mit der HDToolBox erledigen. Soll PFS aus bestimmten Gründen (Inkompatiblität usw.) nicht autogemountet werden, kann dies über das BootMenü, abschalten der PFS Partition, erreicht werden. Die festgelegte Stackgröße in der Mountliste kann nun 600 anstatt 5000 gegenüber vorhergehender Versionen betragen. Noch zu erledigen Höchste Priorität: - Größere Partitionen unterstützen. - Hard- & Softlinks und Notification unterstützen. Auforderung an die Benutzer: Wiederherstellungstool: Ich möchte, daß dies von jemand anderen gemacht wird. Ich habe die ProgrammierInfo beigefügt und werde es auch dem nächsten öffentlichen Release wieder beifügen. Optimierungstool: Holger Kruse (ReOrg Author) denkt darüber nach. Konversationstool FFS<->PFS: Sehr kompliziert. Ich werde dies nicht machen. XPK: Ich werde mich damit beschäftigen, wenn die Updates mit der höchsten Priorität fertig sind. MultiUser Unterstützung: Pavel Troller arbeitet daran.