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90. Mammillaria puberula REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:44.1987 ![]() Mammillaria puberula ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Radixrapiformis, corpus simplex vel caespitosum, 10-50 mm altum, 20-60 mm latum. Verrucae cylindricae, 6-10 mm longae, 3-10 mm latae, viridulo-brunneae. Axillae nudae. Spinae marginales 14-19, 4-6 mm longae, piliformes, pubescentes, vitreo-albae. Spinae centrales 3-4, 7-11mm longae, pubescentes, vitreo-albae vel gilvescentes. Flores infundibuliformes, 22-24 mm longi, 15-18 mm lati, gilvescentes. Sepala lanceolata, flava, media brennescentia. Petala 15,, longa, 2-3 mm lata, flava vel alba. Stylus albescens vel viridescens. Lobi stigmatis 4, 0,6 mm longi, claro-virides. Fructus maturescentes 6-7 menses post anthesim, claviformes 20-45 mm longi, 3-6 mm lati, coccinei. Semina brunneo-nigra vel griso-nigra. Testa foveolata. Hilum basale, cum arillo. Typus: REPPENHAGEN 1059; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, San Luis Potosi, Solis Die Art kommt ausschließlich in der Umgebung von Solis vor. Wurzeln rübenartig. Körper einzeln, selten etwas basal sprossend, gedrücktkugelig bis kugelig, blühfähige Köpfe 1-5 cm hoch, 2-6 cm dick. Scheitel mehr oder weniger gerundet, etwas eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen dicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch mit gerundeter Spitze, 0,7-1 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, nicht milchend, matt-olivgrün. Axillen nackt. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, fast kreisrund, 0,1 cm ø, anfangs mit etwas weißer Wolle. Randdornen 14-19, 0,4-0,6 cm lang, haarartig dünn, doch steif, keine besonders kurz oder lang, gerade, haarig befiedert, strahlend leicht vorspreizend, mit gelbem, verdicktem Fuß, glasig-weiß. Mitteldornen 3-4, 0,7-1,1 cm lang, dicker als die Randdornen, der untere am kürzesten und gehakt, die anderen gerade, alle mit knollig verdicktem Fuß, haarig befiedert, glasig-weiß bis gelblich-hornfarben. Blüten erscheinen im April im Kranze nahe dem Scheitel, nicht sehr zahlreich, wenige öffnen sich gleichzeitig, und auch nur bei starkem Sonnenschein; sie schließen sich rasch, sobald es kühler wird; trichterig, 2,2-2,4 cm lang, 1,5-1,8 cm breit, weiß oder gelblich. Fruchtknoten gerundet, hellgrün. Röhre trichterig, bräunlich. Äußere Blütenblätter schmallanzettlich, hellgelb mit breitem, bräunlichem Mittelstreifen. Innere Blütenblätter schmallanzettlich, 1,5 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig mit dornartiger Spitze, hellpastellgelb bis weiß. Griffel die Staubblätter kaum überragend, hellgrün oder weißlich. Narbenlappen 4, etwa 0,6 cm lang, gelb bis hellgrün. Staubfäden über der Nektarkammer 0,5-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, sehr verschieden lang, glasig-weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 6-7 Monate nach der Blüte, in Trockenjahren kann sich die Reifezeit um mehrere Monate verlängern, schlankkeulenförmig, mit kleinem haftendem Blütenrest, 2,1-4,5 cm lang, 0,3-0,6 cm dick, fleischig, hellrot; microcarpe Trockenfrüchte kommen vor. Samen schwarz oder schwarzbraun, ballonmützenförmig mit stark eingeschnürtem Hilumhals, etwa 0,1 cm groß. Testa groß und tief gegrubt. Hilum mit weißem Arillus. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 18ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 400 mm. Feldnummer: Repp. 1059 |
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