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81. Mammillaria monancistracantha BACKEBERG Die Cactaceae6:3897.1962 ![]() Mammillaria monancistracantha ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria nana BACKEBERG Descr.Cact.Nov.3:8.1963 Simplex, parva; mamillis ad 8:13 seriebus ordinatis, conicis, ad 7 mm longis, succo aquoso; aculeis omnibus pubescentibus (!); aculeis radialibusad ca. 23, radiantibus, albis, tenuissimis, ad 4 mm longis; aculeo centrali 1(-2), ad 8 mm longo, fusco, hamato, ± erecto; flore 1,8 cm longo, ca. 1,5 cm lato, infundibuliformi; phyllis perigonii integris; phyllis perigonii exterioribus flaveolis, rubrolineatis; phyllis perigonii interioribus flaveolis; filamentis flaveolis; stylo stigmatibusquepallide viridulis; fructu, seminibus ignotis. Typus: ZEHNDER Nr.71; wurde nicht hinterlegt Neotypus: REPPENHAGEN 2026; Herbarium KL Typstandort: Mexico, San Luis Potosi, Tesopan/ S. Maria del Rio Die Standorte von Mammillaria monancistracantha liegen im südlichen San Luis Potosi und im nördlichen Guanajuato in Höhenlagen zwischen 1600 und 2300 Meter. Wurzeln rübenartig. Körper flach bis kugelig, einzeln, selten etwas sprossend, blühfähige Pflanzen 1-5 cm hoch, 2-5 cm dick. Scheitel abgeflacht bis leicht gerundet, etwas eingesenkt, mit Dornen meist unvollkommen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch bis keulenförmig, 0,5-0,9 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, mit gerundeter Spitze, nicht milchend, glänzend dunkel- bis olivgrün. Axillen oft mit einzelnen Härchen. Areolen schief nach unten geneigt, kaum eingesenkt, meist 0,15 cm lang, 0,1 cm breit, anfangs mit etwas kurzer Wolle. Randdornen 15-25, 0,2-0,7 cm lang, borstenartig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade, flaumhaarig bis gefiedert, mit gelbem Fuß, horizontal strahlend und meist den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 0-4, sie werden in manchen Jahren nicht gebildet, 0,3-0,8 cm lang, der untere meist gehakt, nadelig, flaumhaarig bis gefiedert, braun oder schwarz. Blüten erscheinen April bis Juni im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig bis radförmig, 1,5-2 cm lang und ø, weiß bis gelblich. Fruchtknoten rundlich, 0,2-0,3 cm dick, meist deutlich abgesetzt, weißlich bis oliv. Röhre kurz, konisch, meist bräunlich oder gelblich-rosa. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, ganzrandig mit scharfer Spitze, bräunlich-rot mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,7-1 cm lang, 0,15-0,2 cm breit, ganzrandig mit kleiner Spitze, weiß, manchmal mit braun getöntem undeutlichem Mittelstreifen. Griffel dünn, 0,9-1, 3cm lang, die Staubblätter zumeist überragend, hellgelb bis grünlich. Narbenlappen 3-5, 0,1 cm lang, dünn, hellgelb bis grünlich. Staubfäden (bei aufgeschlitzter Blüte) flächig-fächerig spreizend, 0,1-0,3 cm ansteigend, über der Nektarkammer entspringend, gerade, weiß. Staubbeutel klein, hellgelb. Früchte reifen bereits wenige Monate nach der Blüte, stäbchen- bis schlankkeulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,2-3 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, weichfleischig und zerbrechlich, rot in verschiedenen Tönen; microcarpe Trockenfrüchte kommen vor. Samen schwarz oder schwarzbraun, etwa ballonmützenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa groß gegrubt. Hilum groß, länglich, braun, basal, oft mit kleinem Arillus. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 17ºC ø Januar = 14ºC ø Mai bis August = 20ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 360 mm. Hauptregenzeit ist von Juni bis September. Von November bis April sind die trockenen Monate. Es ist ein Trockengebiet mit mäßig hohen Temperaturen und Sommerregen. Feldnummern: Repp. 69, 74, 619, 1230, 1424, 1877, 2026, 2128 |
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