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79. Mammillaria gilensis BOEDEKER Jahrbuch DKG1:60.1935/36 ![]() Mammillaria gilensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Simplex, globosa vel breviter cylindrica, vertice haud impressa, aculeis juvenilibus superata ceterum glabra. Mamillae laxe ordinatae breviter cylindracae, apice truncatae, areolis primum parce lanatis mox glaberissimis. Aculei radiales ca. 20-30, regularite divaricati, albidi vel flavescentes, recti, fere capilliformes, laeves infimo longiore, porrecto, apice uncinato. Flores infundibuliformes, apicem circumdantes. Ovarium globosum. Phylla perigonii exteriora lanceolata, acuminata, basi viridia, apicem versus pallida; interiora angustiora atque breviora, albidi-flavidula. Filamenta albida; antherae flavidulae. Stylus pallide viridis, stigmatibus 4-5 stamina paulum superans. Fructus parvus, clavaeformis. Semina pulla, opaca, punctata, basi truncata atque umbilico elongato, albido praedita. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Aguascalientes, San Gil Mammillaria gilensis wächst in Höhenlagen zwischen 1500 und 2500 Meter in Zacatecas und Aguascalientes. Die folgende Beschreibung berücksichtigt Pflanzen von insgesamt sieben Standorten dieser Gebiete. Wurzeln stark verzweigt. Körper gedrückt-kugelig bis länglich, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 2-10 cm lang, 1,5-6 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, etwa zylindrisch, von nicht sehr fester Textur, 0,6-1 cm lang, 0,4-0,5 cm dick, gerundet, nicht milchend, dunkel-graugrün. Axillen mit einigen Haarborsten, die länger als die Warzen sein können. Areolen schief nach unten geneigt, eingesenkt, etwa 0,15 cm lang, 0,1 cm breit, anfangs mit kurzer weißer oder gelblicher Wolle. Randdornen 18-30, 0,4-1 cm lang, borstenartig, die seitlichen am längsten, gerade, flaumhaarig, unregelmäßig strahlend, glasig-weiß. Mitteldornen 2-5, 0,5-1,2 cm lang, feinnadelig, der obere am längsten, der untere aber am dicksten und gehakt, rauh oder flaumhaarig, mit verdicktem Fuß, glasig-gelb bis rotbraun, unten heller. Blüten erscheinen meist zwischen Februar und Mai in Kränzen nahe dem Scheitel, breittrichterig, etwa 1,4-2 cm lang und ø, weiß, manchmal mit rosa Anflug; die Population von Monte Escobedo hat kleinere Blüten und blüht im August. Fruchtknoten etwa 0,4 cm lang, 0,3 cm dick, deutlich abgesetzt, weißlich bis bräunlich. Röhre kurz, konisch, grünlich oder bräunlich. Äußere Blütenblätter wenige, lanzettlich, ganzrandig mit kurzer Spitze, bräunlich-rosa mit weißem Saum. Innere Blütenblätter linearlanzettlich bis spatelig, 0,6-0,8 cm lang, etwa 0,2 cm breit, ganzrandig, weiß. Griffel 1-1,1 cm lang, die Staubblätter meist deutlich überragend, weiß. Narbenlappen 3-5, 0,1 cm lang, hellgelb oder grünlich. Staubfäden über der Nektarkammer 0,2-0,4 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, ziemlich gerade, rahmweiß bis weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 4-6 Monate nach der Blüte, schlankkeulen- bis stäbchenförmig, mit haftendem Blütenrest, 1,5-4 cm lang, 0,2-0,5 cm dick, weichhäutig, rot. Samen schwarz, kurz-ballonförmig, etwa 0,11 cm lang, 0,09 cm dick. Testa gegrubt. Hilum groß, basal, manchmal mit kleinem Arillus. Die Art ist selbstfertil. Die Populationen von Sustiacan und Monte Escobedo erscheinen so stark abweichend, daß man sie als Varietäten wird abtrennen müssen. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 16ºC ø Januar = 12,5ºC ø Juni bis August = 20,5ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 480 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Selten kann es vorkommen, daß die Regenzeit sogar bis in den Januar andauert. Es ist ein eher kühles, semiarides Klima mit mittleren jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und einer spätsommerlichen Regenzeit. Feldnummern: Repp. 976, 1257, 1372, 1737, 1737a, 1739, 1751 |
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