Mammillaria Untergattung Mammillaria 3.Reihe Stylothelaeae Bombycina - Gruppe

68. Mammillaria brachytrichion J. LUETHY
Kakt.and.Sukk.38(12):294.1987

Mammillaria brachytrichion
Mammillaria brachytrichion

Verbreitungskarte Mammillaria brachytrichion
zeigt das Verbreitungsgebiet


A M.pennispinosa Krainz var.nazasensis Glass & Foster (1975), loc.cit.) diffeert flore breviore, spinis centralibus ad 11, 5-5,2 mm longis, 3 in linea verticali in centro areolae insertis, inferioribus 1 ad 2 extremo rectis vel angulatis ad hamatis, ceteris omnibus rectis, albis, extremo ad fuscis, spinibus marginalibus ad 28, 4,7-5,5 mm longis, inferioribus brevioribus, albis, capillis spinarum brevioribus quam in M.pennispinosa etiamque in M. pennispinosa var. nazasensis, semine sine arillo quasi in M.pennispinosa var. nazasensis, sed cellulis testae margine fortioribus pusticulatis muruloque prominente lumbriciforme separatis.

Typus: LÜTHY 1337; Herbarium ZSS
Typstandort:
Mexico, Durango, General Escobedo

Diese schöne kleine Mammillaria wurde von
LAU 1980 entdeckt.
REPPENHAGEN besuchte 1981 gemeinsam mit LÜTHY und LAU den Standort. Von den dort vorgefundenen Pflanzen stammt auch die folgende Beschreibung:

Wurzeln rübenartig.
Körper flach, einzeln, blühfähige Köpfe 1-2 cm hoch, 1,5-4 cm breit.
Scheitel abgeflacht, kaum eingesenkt, mit Dornen mehr oder weniger geschlossen.
Warzen ziemlich dicht gestellt, weichfleischig, breitkonisch, 0,3-0,4 cm lang und breit, die Spitze gerundet, nicht milchend, dunkelgrün, manchmal rötlich überlaufen.
Axillen nackt.
Areolen auf dem Warzenende schief nach unten geneigt, kaum eingesenkt, 0,15 cm lang, 0,1 cm breit, mit wenig heller Wolle.
Randdornen 28-40, 0,3-0,5 cm lang, feinborstig, flaumhaarig, keine besonders kurz oder lang, strahlend, leicht vorspreizend, ohne verdickten Fuß, weiß.
Mitteldornen 3-6, 0,4-0,8 cm lang, feinnadelig, meist alle gerade, manchmal 1-2 besonders lang und gehakt, mit knollig verdicktem Fuß, flaumhaarig oder glatt, stark vorspreizend, weiß mit braunen Spitzen.

Blüten im
Habitat im Januar, in Kultur im Februar/ März im Kranze nahe dem Scheitel, breittrichterig, 1-1,2 cm lang, 1,2-1,4 cm breit, weiß.
Fruchtknoten konisch, nicht erkennbar abgesetzt, grünlich.
Röhre sehr kurz, grün.
Äußere Blütenblätter wenige, breitlanzettlich bis spatelig, gezähnt, mit meist gerundeter Spitze, grün mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter spatelig, 0,5 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, weiß, unten grün.
Griffel sehr dünn, 0,9-1 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß.
Narbenlappen meist 3, 0,05 cm lang, weiß.
Staubfäden kurz, dick, über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, stark zusammengebogen, weiß.
Staubbeutel hellgelb, stark stäubend; die Art ist selbststeril und setzt auch bei oft wiederholter Bestäubung mit genetischen Geschwistern (Fremdbestäubung) nur selten Früchte an, die wenige oder keine Samen enthalten.

Früchte reifen 3-4 Monate nach der Blüte, kugel- bis schlankkeulenförmig mit kleinem haftendem Blütenrest, 0,2-1 cm lang, 0,2-0,3 cm dick, oft kaum aus dem Körper heraustretend, dünnhäutig, weißlich-grün bis weißlich-rosa; microcarpe Trockenfrüchte sind häufig.

Samen schwarz, matt, ballonmützenförmig mit eingeschnürtem Hilumhals, etwa 0,1 cm lang, 0,09 cm dick.
Testa groß und dicht gegrubt.
Hilum groß, elliptisch, hellbraun, basal.

Pflege 7
Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 18ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 13ºC
                                    ø Juni                                     = 28,5ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 400 mm. Regenzeit ist von Juni bis September. Es ist ein semiarides Klima mit ziemlich großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen, und kurzen Sommerregen.

Feldnummern:      Repp.      1783
                                 Lau          1337

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