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64. Mammillaria boedekeriana QUEHL Monatsschr.Kakteenkunde20:108.1910 ![]() Mammillaria boedekeriana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Simplex, globosa vel oviformis, obscure viridis, mamillis laxe dispositis cylindricis, aculeis radialibus vulgo 20 albis, centralibus 3 fusco-nigris, solitario hamato; axillis nudis; floribus albis fusco-striatis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben QUEHL schreibt: "Früchte und Heimat unbekannt. Sie wurde vor einigen Jahren von Herrn DE LAET in Contich aus importiertem Samen gezogen". In seinem Vergleichsschlüssel gibt BOEDEKER als Heimat Guanajuato an. CRAIG sagt: "gemeldet von La Maria, San Luis Potosi". QUEHLs Originalbeschreibung: Körper einfach, kugel- bis eiförmig, 6 cm hoch, bei 4 cm Durchmesser, dunkellaubgrün, oben gerundet, kaum eingesenkt, kahler Scheitel. Warzen locker gestellt, zylindrisch, nach oben verjüngt, schief gestutzt, unter der Lupe betrachtet sehr fein weißschülferig, punktiert, am oberen Teil des Körpers aufrecht, später mehr seitwärts gerichtet und an der Oberseite abgeflacht, etwa 10 mm lang, 5 mm dick. Areolen kreisrund, 2-3 mm im Durchmesser, mit äußerst geringem weißen Wollfilz bekleidet, der bald verschwindet. Randdornen etwa 20, weißglasig oder weiß mit goldigem Schimmer, in der Jugend im Kreise, etwas aufrecht stehend, später mehr spreizend und den Körper umhüllend, dünnpfriemlich, die seitwärts und nach unten gerichteten bis 1 cm lang, die oberen dünner und kürzer. Mitteldornen 3, von denen der eine in der Mitte der Areole und in Richtung der Warze steht; er ist der stärkste, etwa 13 mm lang, angelhakig gekrümmt, an der Spitze fast schwarz, an der Basis hell braun auslaufend; die beiden anderen stehen oberhalb des esteren in der Areole, sie sind nach dem Scheitel gerichtet, pfriemlich, weniger kräftig, nur etwa 8 mm lang, hellbraun, nach dem Grunde zu oft weiß auslaufend; es können auch 2-3 kupferbraune, hakige Mitteldornen vorkommen. Blüten in mehreren Reihen, lose in der Nähe des Scheitels, ganze Länge 2,5-3 cm. Fruchtknoten hellgrün, zylindrisch mit einzelnen kleinen grünen Schuppen besetzt, die in die schlankeren, lanzettlichen, zugespitzten, weißen, rötlich-braun gestreiften Blütenhüllblätter übergehen. Blütenhüllblätter trichterförmig gestellt. Staubfäden unten grün, oben weißlich, teils kürzer, teils länger als der mit mehrteiliger gelber Narbe besetzte weiße Griffel. Staubbeutel gelb. Früchte und Heimat unbekannt. Nach CRAIG sind die Früchte keulenförmig und rot; Samen schwarz. Pflege 7 Nähere Angaben sind mir zur Zeit leider nicht möglich, da der Standort noch nicht eindeutig geklärt ist. |
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