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58. Mammillaria bombycina QUEHL Monatsschr.Kakteenkunde20:149.1910 ![]() Mammillaria bombycina ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Globosa vel ellipsoidea, laete viridis, mamillis breviter, cylindricis, apice rotundatis; areolae junioribus orbicularibus pauce lanatis, dein oblongis, nudis; aculeis radialibus 30-40, tenuis, pectinati serti, centrales 4, basi albis, apice flavis vel fuscis, infimis longissimo hamato; axillis albo-lanatis, boccis clavatis, argenteo-griseis, dein albis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Der lange gesuchte Standort von Mammillaria bombycina wurde 1989 bei der Feldarbeit der Universität Guadalajara wiedergefunden. Er liegt im Norden von Jalisco, nahe der Grenze zu Aguascalientes, in einer Meereshöhe von etwa 2300 Meter. Beschreibung anhand Kulturpflanzen: Wurzeln strangartig. Körper ovoid, basal und seitlich sprossend, blühfähige Köpfe 5-12 cm hoch, 4-6 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, breitkonisch, 0,7-0,8 cm lang und ebenso breit, mit rhombischer Grundfläche, Spitze stark abgestutzt, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit viel weißer Wolle, die den Scheitelbereich einhüllen. Areolen schief nach unten geneigt, vertieft eingesenkt, 0,2-0,3 cm lang, etwa 0,2cm breit, anfangs mit kurzer brauner Wolle. Randdornen 32-42, 0,3-0,8 cm lang, steifborstig, die seitlichen am längsten, gerade, glatt, sehr gleichmäßig strahlend und leicht vorspreizend, glasig-weiß, später bräunlich. Mitteldornen 3-4, 0,8-2 cm lang, nadelig, der untere am längsten, dicksten und gehakt, die übrigen kürzer und mehr oder weniger gerade, alle glatt und mit kaum verdicktem Fuß, braun, am Grunde heller, im Neutrieb fuchsrot. Blüten erscheinen im Mai im Kranze nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, etwa 1,2-1,5 cm lang und ebenso breit, seidenrosa. Fruchtknoten konisch, etwa 0,2-0,3 cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich-grün. Röhre konisch, bräunlich-rosa. Äußere Blütenblätter wenige, linearlanzettlich bis spatelig, oft kleingezähnt, hellbraun bis rosa, mit hellerem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,6-0,7 cm lang, etwa 0,15 cm breit, ganzrandig, seidenkarmin , mit hellerem Saum. Griffel 0,8-0,9 cm lang, dünn, die Staubblätter nicht überragend, karmin, unten rosa. Narbenlappen 3-4, 0,1 cm lang, dünn, hellgelb, an manchen Pflanzen oder Blüten verkümmert. Staubfäden dünn, über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade, rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 8 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-1,5 cm lang, 0,2-0,3 cm dick, sehr dünnhäutig und brüchig, weißlich; microcarpe Trockenfrüchte kommen vor. Samen schwarz, halbmatt, schief- ballonmützenförmig, etwa 0,09 cm lang, 0,07 cm dick. Testa klein und nicht gegrubt. Hilum klein, elliptisch, braun bis weiß, basal bis subbasal. Die Art ist selbststeril. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 18ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 700 mm. Feldnummer: Repp. 2315 |
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