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Dioica - Gruppe 46. Mammillaria goodrichii SCHEER ex SALM-DYCK Cact.Hort.Dyck.:91.1850 ![]() Mammillaria goodrichii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria goodridgii SCHEER ex SEEMANN Bot.Voy.Herald:286.1856 Die Art wurde von J. Goodridge 1846 gesammelt, von Scheer dann aber als Mammillaria goodrichii (1846) beschrieben und 1856 offensichtlich in Mammillaria goodridgii berichtigt. Die als Varietät rectispina bekannte Pflanze ist von Mammillaria goodrichii ganz verschieden und gehört als gute Art in die Dioica- Gruppe, jedoch nicht hierher. Sie kommt offenbar nur auf der Insel Cedros vor, steht aber Mammillaria blossfeldiana nahe, die auf dem gegenüberliegenden Festland der Halbinsel wächst. Lateindiagnose Scheers: M. caule erecto cylindraceo basi ramoso axillis nudis, mamillis confertissimis parvulis viridibus, pulvillis nudis, aculeis exterioribus 12 diaphane albis, rigidiusculis subbifarie patentissimis intertextis, centralibus 4 longioribus basi albidis superne brunneis, infimo validiore uncinato (Nob.). Caulis poll. 4 altus, diametro vix sesquipollicari, basi ramosus, aculeis undique supertextus; mamillae vix conspicuae subtetragone compressae; aculeorum exteriorium 8 laterales bifarie radiantes, et 4 inferiores paulum breviores, omnes diaphanei, subrigidi, cum vicinis intertexti; centralium 3 superiores aciculati, erecto-patuli, et infimus longior et crassior rigidissime hamatus. Flores ignoti. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Baja California, Isla Cedros Beschreibung von Pflanzen, die Alfred B. LAU auf Cedros, Punta del Norte, nahe dem Meeresufer sammelte (LAU 032). Wurzeln strangartig. Körper gedrückt kugelig, später länglich, einzeln oder basal sprossend, blühfähige Köpfe 2-6 cm hoch, 2-4 cm dick. Scheitel abgeflacht bis leicht gerundet, kaum eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,7-0,8 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, nicht milchend, graugrün bis blaugrün. Axillen nackt, selten mit ganz wenig Wolle. Areolen nach unten geneigt, 0,15 cm lang, 0,1 cm breit, anfangs mit kurzer heller Wolle. Randdornen 12-16, 0,2-0,6 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade, glatt, strahlend, leicht vorspreizend, zeitweise den Körper deckend, weiß, die oberen dunkelspitzig. Mitteldornen 1-4, oft 1, 0,6-1,1 cm lang, der untere am längsten und dicksten und gehakt, dunkelbraun, unten weiß. Blüten erscheinen im Juli/ August in Kränzen um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 2-2,5 cm lang und breit, trübweiß. Fruchtknoten konisch, etwa 0,4 cm dick, deutlich abgeschnürt, weißlich-grün. Röhre sehr kurz, helloliv. Äußere Blütenblätter schuppenförmig bis spatelig, fransig gezähnt, weißlich-grün mit bräunlichem Mittelstreifen. Innere Blütenblätter lanzettlich, 1,2-1,4 cm lang, 0,4 cm breit, weiß mit trübrosa Mittelstreifen. Griffel ziemlich dick, 1,2 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, rosa, unten grünlich. Narbenlappen 8-9, etwa 0,7 cm lang, spitz auslaufend, braunoliv. Staubfäden wenige, dünn, unmittelbar über der kleinen Nektarkammer entspringend, gerade, hellrosa, unten weiß. Staubbeutel klein, dottergelb. Früchte reifen 12-14 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem haftenden Blütenrest, 1-2,5 cm lang, 0,5-0,8 cm dick, orange bis karminrosa. Samen schwarz, kugelig bis ovoid, etwa 0,1 cm lang und dick. Testa gegrubt. Hilum mittelgroß, schmal, braun, basal. Die Art ist selbststeril. Pflege 7 Auf Cedros gibt es offenbar keine Klimastation. Aus der entsprechenden offiziellen Klimakarte ist lediglich zu ersehen, daß die ganze Insel heiß und trocken ist. |
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