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317. Mammillaria erythra REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:180.1987 ![]() Mammillaria erythra ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus depresso-globosum, simplex, 40-90 mm altum, 70-200 mm crassum. Verrucae pyramidales, carinatae, 15-18 mm longae, 12-15 mm crassae. Axillae lanosae et setosae. Spinae marginales 0-4, 2-3 mm longae, aciculares, vitreo-brunneae, apicibus nigris. Spinae centrales 2, 4-30 mm longae, vitreo-brunneae, apicibus nigris. Flores pauci, infundibuliformes, 18-22 mm longi, 10-12 mm lati, coccinei. Sepala cuneata, dentata, brunneo-nigra, Petala lanceolata, basis clarior. Stylus 10 mm longus, albidus. Lobi stigmatis 3-4, 2 mm longi, flavi vel claro-virides. Fructus maturescentes 5 menses post anthesim, claviformes, rubri. Semina claro-brunnea. Testa rugosa. Hilum parvum, subbasale. Typus: REPPENHAGEN 1350, 10.2.1978; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Grenzpaß Puebla- Veracruz, Puerto del Aire Das Vorkommen erstreckt sich von Aculcingo, Puebla, bis nach Tecamayuca, Veracruz und liegt in Meereshöhen zwischen 1400 und 1800 Meter. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig, einzeln, blühfähige Köpfe 4-9 cm hoch, 7-20 cm breit. Scheitel eher flach, eingesenkt, im Zentrum mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, gekeilt, 1,5-1,8 cm lang, 1,2-1,5 cm breit, milchend, graugrün, im Habitat rot überlaufen. Axillen mit kurzer, weißer Wolle und kurzen, geraden Borsten. Areolen nach unten geneigt, kreisrund, 0,1 cm Durchmesser, nur anfangs mit etwas Wolle. Randdornen 0-4, wenn vorhanden, 0,2-0,3 cm lang, nadelig, gerade, glatt, stark vorspreizend, glasig-gelb mit braunen Spitzen. Mitteldornen 1-2, meist 2, 0,4-3 cm lang, lange kommen nur selten vor, wenn 2, dann der obere am längsten und aufrecht, nadelig, gerade, mit verdicktem Fuß, glasig-braun mit schwarzer Spitze. Blüten im Habitat im Februar, in Kultur im Mai, wenige nahe dem Scheitel, trichterig, 1,8-2,2 cm lang, 1-1,2 cm breit, karminrot; die Art ist sehr blühfaul. Fruchtknoten gerundet, nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre konisch, unten grünlich, oben dunkelbraun. Äußere Blütenblätter keilförmig, gezähnt, mit langer Spitze, schwarzbraun. Innere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, 0,7-0,9 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig, seidig-karmin, zum Schlund hin heller. Griffel 1 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weißlich. Narbenlappen 3-4, 0,2 cm lang, hellgelb bis hellgrün. Staubfäden wenige, über der Nektarkammer etwa 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, oben karmin. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1-1,5 cm lang, 0,3-0,5cm breit, rot. Samen hellbraun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa flach gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, schmal, weiß, subbasal. Die Art ist selbststeril. Von Mammillaria mystax unterscheidet sie sich unter anderem durch kurze, gerade Borsten in den Axillen, durch 0-4 Randdornen, 1-2 Mitteldornen. Früchte reifen bereits etwa 5 Monate nach der Blüte. Feldnummern: Repp. 879, 1350, 1375 |