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Mammillaria voburnensis SCHEER var. eichlamii (QUEHL) REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:178.1987 ![]() Mammillaria voburnensis var. eichlamii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria eichlamii QUEHL Monatsschr.Kakteenkunde18:65.1908 Eichlams Lateindiagnose (die er an QUEHL sandte): Caespitosa, cylindrica, subclavata, flavescente-virides, lactescens, axillis junioribus lana flava instructis, junioribus setosis; mamillis conoides, areolis flavescente-tomentosis; aculeis radialibus 6 flavescentibus,apice sphacelatis; centrali 1, longiore, superne fulvo; floribus flavis. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Honduras, Sabaneta Außer in Honduras kommt sie auch am Rio Grijalva in Chiapas auf einer Meereshöhe um 150 Meter vor. Reppenhagen besuchte diesen Standort 1961 und 1985 und beschreibt die Varietät wie folgt: Wurzeln strangartig. Körper kugelig bis keulenförmig, seitlich sprossend und größere Polster bildend, blühfähige Köpfe 4-20 cm hoch, 4-7 cm breit. Scheitel gerundet bis abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch bis pyramidisch, 0,7-0,9 cm lang, 0,5-0,8 cm breit, die Spitze abgestutzt, milchend, hellgrün([?]- ich sah die Pflanze nicht im Original). Axillen mit viel gelblicher bis brauner Wolle und Borsten, die aber auch fehlen können. Areolen kaum nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2 cm lang, 0,15 cm breit, mit gelber Wolle. Randdornen 6-9, 0,2-0,7 cm lang, feinnadelig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, strahlend vorspreizend, glasig-weiß bis braun mit dunklen Spitzen. Mitteldornen 1-2, meist einer, 0,5-3 cm lang, dicker als die Randdornen, wenn zwei, dann der obere am längsten, gerade, glatt, ohne verdicktem Fuß, glasig-gelb, braun oder schwarz. Blüten erscheinen im Mai und im Oktober im Kranze um den Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,6-1,8 cm lang und etwa ebenso breit, blaßgelb. Fruchtknoten gerundet, nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, bauchig, weiß. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig, bewimpert, mit kurzer, oft brauner, dornartiger Spitze, blaßgelb mit rotbraunem Mittelstreifen. Innere Blütenblätter wenige, lanzettlich, 0,7-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, mit langer Spitze, blaßgelb. Griffel 0,9-1 cm lang, die Staubblätter wenig überragend, weiß. Narbenlappen 3-4, etwa 0,15 cm lang, hellgelb. Staubfäden über der großen Nektarkammer kaum 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, etwas zusammengebogen, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 6 Monate nach der Blüte, ovoid bis kurzkeulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-1,5 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, dunkelrot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa grob gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, länglich, hellgrau, subbasal. Sie ist selbststeril. Feldnummer: Repp. 193 |