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310. Mammillaria nejapensis CRAIG & DAWSON Occas.Papers Allan Hancock Found.Publ.Univ.S.Calif.2:57.1948 ![]() Mammillaria nejapensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Corpus caespitosum, ovatum ad clavatum; mammillis in 13:21 spiris, succo lacteo; axillis cum multis setis tortuosis longioribus quam mammillae; spinis centralibus nullis; spinis radialibus 3-5, longitudine variabili, acicularibus, imis longissimis; flores albiduli viridicantes aut in terrae coctae colorem vergentes; segmentis exterioribus ciliatis; stigmatis lobis 4-5; semina coloris subelectrini. Typus: DAWSON 4556, Herbarium AHFH 12736 Typstandort: Mexico, Oaxaca, nordwestlich von Nejapa, Schlucht des Rio Totolapan Ihr Vorkommen beginnt südlich von Mitla und reicht in Richtung Tehuantepec bis nach Reforma. Reppenhagen fand sie an 7 Standorten in Höhenlagen zwischen 900 und 1400 Meter und beschreibt sie wie folgt: Wurzeln strangartig. Körper kugelig bis länglich, dichotomisch teilend und kleine Polster bildend, blühfähige Köpfe 4-12 cm hoch, 5-9 cm breit. Scheitel leicht gerundet, etwas eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen ziemlich weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1-2 cm lang, 0,7-1 cm dick, milchend, hellgrün bis gelblich-grün. Axillen mit viel weißer Wolle und krausen Borsten. Areolen schief nach unten geneigt, vertieft eingesenkt, kreisrund, 0,15-0,2 cm Durchmesser, mit weißer oder leicht gelblicher Wolle. Dornen 3-6, meist 4, 0,2-4 cm lang, nadelig, der untere am längsten und dicksten, gerade oder gebogen, glatt, vorspreizend, weiß bis glasig-gelb, braunspitzig. Blüten erscheinen im Mai/ Juni und im Herbst im Kranze um den Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, trichterig bis bauchig-trichterig, 1,6-2 cm lang, 1,5-1,8 cm breit, trübweiß bis rötlich-weiß. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre oft bauchig, kurz, weiß bis grünlich. Äußere Blütenblätter keilförmig bis lanzettlich, bewimpert, mit großer, brauner Spitze, braunrot mit weißem Saum. Innere Blütenblätter zahlreich, linearlanzettlich, 0,7-0,9 cm lang, etwa 0,15 cm breit, ganzrandig mit dornartiger Spitze, weiß mit mehr oder weniger deutlichem, braunrotem Mittelstreifen. Griffel 1-1,2 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß, oben oft rosa. Narbenlappen 5-6, 0,2 cm lang, hellgelb bis hellgrün. Staubfäden über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, etwas zusammengebogen, weiß. Staubbeutel klein, hellgelb. Früchte reifen 6-10 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,4-0,9 cm breit, rot in verschiedenen Tönungen. Samen hellbraun bis braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,09 cm lang, 0,07 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum klein, rund bis länglich, braun, subbasal. Feldnummern: Repp. 170, 176, 322, 962b, 1345, 1346, 1497, 1648 |