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31. Mammillaria gueldemanniana BACKEBERG Beitr.Sukkulentenkunde-Pflege1(3):57.1941 ![]() Mammillaria gueldemanniana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria guirocobensis CRAIG Mam.Handb.220.1945 Backebergs Lateindiagnose: Cylindrica,proliferans, laete caniviridis; mamillis fere trigonis; axillis nudis; areolibus parvis, orbicularibus; acauleis marginalibus 20-21, tenuissimis, albidis, ca. 6 mm longis, primum paululum roseo-acutatis, radialiterr apressis; aculeo centrali 1, acuto, ca. 2 mm longo, primum roseo-acutato; floribus ca. 17 mm longis, 1cm latis, anguste campanulinis, albidi-marginatis, fauce roseo-carminatis; pistillo flavo; stigmatibus 7, extensis, flavis, ca. 2 mm (!) longis; fructu ignoto. Patria: Mexico borealis (Sonora, prope Guirocoba). Typus: Herbarium DS (für Craigs Mammillaria guirocobensis Typstandort: Mexico, Sonora, Guirocoba Reppenhagen fand sie dort in der weiteren Umgebung von Alamos. Das Vorkommen reicht bis nach Chihuahua hinein und in Sinaloa bis Bacuberito. Wurzeln strangartig. Körper ovoid, später zylindrisch, stark sprossend, blühfähige 2-20 cm lang, 3-5 cm dick. Scheitel gerundet, kaum eingesenkt, mit Dornen mehr oder weniger geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, pyramidisch bis konisch, 0,7-1,2 cm lang, 0,5-0,8 cm dick, nicht milchend, graugrün, manchmal rötlich überlaufen. Axillen nackt oder mit einzelnen Haarborsten. Areolen leicht nach unten geneigt, fast kreisrund und etwa 0,2 cm ø, mit kurzer grauer Wolle, die verschieden lange erhalten bleibt. Randdornen 12-22, 0,3-1 cm lang, steifborsteig bis feinnadelig, gerade, glatt, horizontal strahlend, weiß mit braunen Spitzen. Mitteldornen 1-4, meist einer, 0,2-1,4 cm lang, nadelig, einer manchmal gehakt, alle glatt, braun bis schwarz, unten weißlich. Blüten im Juli/ August, wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig bis breittrichterig, 1,8-2,5 cm lang, 1,6-3,5 cm breit, karminrosa, Fruchtknoten rundlich, 0,3-0,5 cm dick, deutlich abgesetzt, weißlich-grün bis oliv. Röhre kurz, manchmal etwas bauchig, weißlich-rosa bis oliv. Äußere Blütenblätter schuppenartig bis spatelig, mit gezähnten oder fein bewimperten Rändern, braun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, 1,2-2 cm lang, 0,2-0,8 cm breit, ganzrandig, karminrosa, zu den Rändern hin weißlich. Griffel 1-1,8 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, weiß bis karmin. Narbenlappen 6-9, 0,3-0,5 cm lang, pfriemlich spitz, hellrosa bis karmin. Staubfäden meist wenige, über der kleinen Nektatkammer unmittelbar entspringend, gerade, karmin. Staubbeutel dottergelb. Früchte reifen 8-12 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-2,5 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, rot. Samen schwarz, ballonmützenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa tief gegrubt. Hilum mittelgroß, elliptisch, weiß, basal. Die Art ist selbststeril. Microcarpe Trockenfrüchte wurden bisher nicht beobachtet. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 22ºC ø im Januar = 12ºC ø im Juli = 32ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 700 mm. Regenzeit ist von Juli bis Oktober. Es ist ein warmes, humides Klima, mit großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen. Feldnummern: REPP. 561, 562, 1588, 2089, 2093, 2108 |
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