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293. Mammillaria winterae BOEDEKER Monatsschr.DKG1:119.1929 ![]() Mammillaria winterae ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria zahniana BOEDEKER Monatsschr.DKG1:120.1929 Bödekers Lateindiagnose: Simplex, depresso-globosa, apice coma aculeorum superata; mamillae ad 8 et 13 series ordinatae, quadriangulares; areolae juveniles albido-lanuginosae dein glaberrimae; axillae mox dense lanuginosae setis deficientibus; aculei 4, stricti vel subcurvati et aciculares, grisei vel rubescentes; floress infundibuliformes, petala flavido-albida; fructus clavaeformis; semina dilute-ferruginea, opaca, oblonga-globosa. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Nuevo Leon, bei Monterrey Sie wächst südlich von Monterrey im Gebiet Rayones- Galeana in Höhenlagen zwischen 1000 und 1700 Meter. Reppenhagen sah sie an fünf Standorten und beschreibt sie wie folgt: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig, einzeln, blühfähige Köpfe 4-9 cm hoch, 5-10 cm dick. Scheitel eher flach, kaum eingesenkt, mit Wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1,4-2 cm lang und meist ebenso breit, milchend, graugrün bis gelblich-grün. Axillen nackt oder mit hellgrauer Wolle. Areolen kaum nach unten geneigt, eingesenkt, kreisrund, 0,2-0,3 cm Durchmesser, anfangs mit etwas Wolle. Dornen 4, 0,5-6cm lang, nadelig, die seitlichen am kürzesten, gerade oder körperwärts gebogen, glatt, mit kaum verdicktem Fuß, seltener glasig-gelb, meist bräunlich oder hellgräulich, mit bräunlich-rosa, brauner oder schwarzer Spitze. Blüten erscheinen im Mai/ Juni im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 2-3,5 cm lang und breit, hellgelb. Fruchtknoten gerundet, 0,5-0,6 cm dick, erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, dick, konisch, braunoliv. Äußere Blütenblätter zahlreich, breitlanzettlich, fransig bewimpert, mit brauner, dornartiger Spitze, hellbraun mit gelbem Saum. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, 1,2-1,6 cm lang, 0,3-0,5 cm breit, ganzrandig, hellgelb, manchmal mit undeutlichem, braunrotem Mittelstreifen. Griffel 1,3-1,5 cm lang, dick, die Staubblätter deutlich überragend, hellgelb. Narbenlappen 5-8, 0,3 cm lang, dick, hellgelb bis hellgrün. Staubfäden über der großen Nektarkammer etwa 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, hellgelb. Staubbeutel gelb oder hellgelb. Früchte reifen 6-8 Monate nach der Blüte, ovoid bis keulenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,5-0,7 cm breit, bräunlich-rosa bis weißlich-rosa. Samen rundlich bis nierenförmig bis fast mützenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,09 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum groß, schmal, weiß, basal bis subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 1073, 1076, 1213, 1286, 1291 |