|
292. Mammillaria crassimammillis REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:169.1987 ![]() Mammillaria crassimammillis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus planiceps, caespitosa, 20-40 mm alta, 40-70 mm crassa. Verrucae pyramidalis, 12-14 mm longae et crassae, lactantes, azreo-virides. Axillae nudae aut lanosae. Spinae 4-6, 2-8 mm ongae, aculeiformes, brunnescentes, apicibus obscuris. Flores ventricoso-infundibuliformes, 25-30 mm longi, 30-35 mm crassi, brunneo-helvi. Sepala dentata, rubiginosa, apicibus nigris. Petala lanceolata, 14-15 mm longa, 3-4 mm lata, flava, media rubiginosa. Stylus 11-12 mm longus, albus vel roseus. Lobi stigmatis 6-8, 2 mm longi, lutei vel brunnei. Fructus maturescentes 12 menses post anthesim, claviformes, ruberrimi. Semina brunnea, guttiformia. Testa rugosa. Hilum angustum, album, subbasale. Typus: REPPENHAGEN 1790, 3.2.1981; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Nuevo Leon, Arramberi Wurzeln strangartig. Körper flach, sprossend, breite Rasen bildend, blühfähige Köpfe 2-4 cm hoch, 4-7 cm Durchmesser. Scheitel flach, eingesenkt, offen. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitig pyramidisch, 1,2-1,4 cm lang und breit, milchend, blaugrün. Axillen nackt oder mit weißer Wolle. Areolen ziemlich horizontal auf der Warzr, eingesenkt, kreisrund, 0,2 cm Durchmesser, anfangs mit etwas hellgrauer Wolle. Dornen 0,4-0,6 cm lang, gerade, glatt, vorspreizend, glasig-gelb bis bräunlich, mit verdicktem, braunem Fuß und dunkler Spitze. Blüten erscheinen im März im Kranze nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 2,5-3 cm lang, 3-3,5 cm breit, bräunlich-gelb. Fruchtknoten gerundet, nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre sehr kurz, bauchig, bräunlich-rosa. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis breitlanzettlich, gezähnt, mit schwarzer, dornartiger Spitze, braunrot mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 1,4-1,5 cm lang, 0,3-0,4 cm breit, ganzrandig, hellgelb mit etwas verwischtem, rotbraunem Mittelstreifen. Griffel 1,1-1,2 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, weiß, oben rotbraun. Narbenlappen 6-8, 0,2 cm lang, gelb bis braun. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, hellgelb. Staubbeutel groß, gelb. Früchte reifen 12 Monate nach der Blüte, keulig mit haftendem Blütenrest, 2-2,5 cm lang, 0,6-0,8 cm breit, tiefrot. Samen braun, etwa tropfenförmig, 0,11 cm lang, 0,08 cm breit. Testa klein gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, schmal, lang, weiß, subbasal. Die Art wurde 1980 von Lau entdeckt. Sie ist selbststeril. Feldnummer: Repp. 1790 |