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241. Mammillaria gummifera ENGELMANN in Wislizenus, Memoir Tour Northern Mexico:105.1848 ![]() Mammillaria gummifera ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria buchheimiana QUEHL Monatsschr.Kakteenkunde27:97.1907 Engelmanns Lateindiagnose: Mammillaria gummifera, n. sp. lactiflua simplex, hemisphaerica, tuberculis quadrangulato-pyramidatis; axillis areolisque junioribus albotomentosis, aculeis rectis, radialibus 10-12, inferioribus robustis, apice fuscis, superiores setaceos albidos ter superantibus; centralibus 1-2, robustis, brevibus, fuscis, porrectis. Typus: Herbarium MO Typstandort: Mexico, Chihuahua, bei Cusihuiriachic Die Art ist im Norden Mexicos weit verbreitet. In Chihuahua, Zacatecas und Durango fand Reppenhagen sie an 29 Standorten. Die folgende, von ihm verfaßte Beschreibung, basiert auf Pflanzen vom Typstandort Cosihuiriachic, denn es ist keineswegs sicher, ob all die variierenden Formen aus dem großen Verbreitunggebiet letzten Endes unter dem Namen Mammillaria gummifera verbleiben können. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig, einzeln, blühfähige Pflanzen 4-7 cm hoch, 6-12 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, zentral mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen weitläufig gestellt, von feste Textur, vierseitig pyramidisch, 1-1,2 cm lang und ebenso dick, horizontal zusammengedrückt, milchend, matt-dunkelgrün. Axillen mit ganz wenig Wolle. Areolen etwas nach unten geneigt, eingesenkt, 0,3 cm lang, 0,2 cm breit, anfangs mit leicht gelblicher Wolle, die allmählich verschwindet. Randdornen 10-13, 0,5-2 cm lang, dünn- bis dicknadelig, die oberen am kürzesten, der untere am längsten und dicksten, gerade oder etwas gebogen, glatt, strahlend vorspreizend, glasig-weiß bis graubraun, mit dunklen Spitzen. Mitteldornen 1-2, selten bis 4, 0,3-1,2 cm lang, nadelig, wenn mehrere vorhanden, dann der untere am längsten, alle gerade, glatt, glasig-gelb bis grau, mit dunklen Spitzen. Blüten erscheinen im März/ April in Kränzen nahe dem Scheitel, ein ganzer Kranz öffnet sich gleichzeitig, breittrichterig, 3-3,5 cm lang und breit, rosa. Fruchtknoten gerundet, etwa 0,6 cm dick, kaum erkennbar abgesetzt, grünlich-weiß. Röhre kurz, dick, unten hellgrün, oben bräunlich-rosa. Äußere Blütenblätter schuppenartig bis lanzettlich, fransig mit stumpfer Spitze, olivbraun mit rosa Saum. Innere Blütenblätter linearlanzettlich, 1-1,2 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig mit kleiner, dornartiger Spitze, weiß mit rosa Mittelstreifen. Griffeldick, etwa 2 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß. Narbenlappen 4-6, 0,3 cm lang, bräunlich-weiß. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 1-1,2 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, manchmal oben rosa. Staubbeutel gelb. Früchte reifen etwa 8 Monate nach der Blüte, birnen- bis keulenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,5-0,7 cm breit, rot. Samen dunkelbraun, rundlich bis tropfenförmig, 0,12 cm lang, 0,1 cm breit. Testa reliefartig gerunzelt, die erhabenen Teile dunkel. Hilum klein, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist in manchen Jahren selbstfertil, sonst selbststeril. Feldnummern: Repp. 523, 527, 539, 541, 553, 681a, 1253, 1363, 1511, 1512, 1551, 1552, 1554, 1555, 1556, 1557, 1559, 1560, 1562, 1568, 1578, 1580, 1591, 1597, 1744, 1760, 1768, 1773, 1780 |