Mammillaria Untergattung Mammillaria 13.Reihe Leucocephalae Geminispina - Gruppe

216. Mammillaria leucocentra BERG
Allg.Gartenz.8:130.1840

Mammillaria leucocentra
Mammillaria leucocentra

Verbreitungskarte Mammillaria leucocentra
zeigt das Verbreitungsgebiet


Bergs Beschreibung:
M. ovata, simplex; axillis albo-lanuginosis; mammillis ovatis parvis confertis viridibus; areolis junioribus albo-tomentosis, tandem nudis; setis radiantibus numerosis subaequalibus albis intertextis, totam plantam tegentibus, spinis centralibus 5-6, longioribus, robustioribus, candidissimis, rigidis, rectis, subulatis, apice sphacelatis, infima longissima deflexa.

Das beschriebene Exemplar ist 4,5 Zoll hoch und 4,25 Zoll im Durchmesser; die Centralstacheln sind 4-6 L lang. Die Pflanze steht der M. supertexta nahe, unterscheidet sich jedoch von dieser durch die größere Anzahl und die größere Länge der Centralstacheln, von welchen der untere abwärts gerichtet und fast doppelt so lang wie die übrigen ist.


Typus: wurde nicht hinterlegt
Typstandort: wurde nicht angegeben;
Ehrenberg meinte, er habe sie 1838 am Caracol zwischen Lomo del Toro und Las Ajuntas, nahe Zimapan, gesehen.
Reppenhagen fand sie 1975 bei Santo Domingo in San Luis Potosi.

Reppenhagens Beschreibung:

Wurzeln strangartig.
Körper gedrücktkugelig bis länglich, einzeln, 3-14 cm hoch, 3-12 cm dick.
Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, breitkonisch, gekielt, 0,7-0,8 cm lang,
0,5-0,7 cm dick, milchend, dunkelgrün.
Axillen mit viel weißer Wolle, die in der Blühzone die Warzen überragt.
Areolen horizontal auf den Warzen, kaum eingesenkt, 0,2x0,1 cm groß, anfangs mit viel weißer Wolle.
Randdornen 20-25, 0,1-0,5 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, ziemlich regelmäßig strahlend, manchmal durcheinanderragend, weiß.
Mitteldornen 4-6, manchmal auch nur 2, nadelig, 0,2-0,8 cm lang, der untere am längsten, gerade, glatt, vorspreizend, weiß bis braun mit dunkleren Spitzen.

Blüten erscheinen im April im Kranze, oder zu mehreren nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 1,4-1,6 cm lang und breit, rosa.
Fruchtknoten gerundet, 0,3-0,4 cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich.
Röhre kurz, dick, grünlich-weiß bis bräunlich-rosa.
Äußere Blütenblätter schuppen- bis keilförmig, bewimpert oder gefranst, grünlich oder bräunlich mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter lanzettlich bis linearlanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig mit stumpfer Spitze, hellrosa mit karminrosa Mittelstreifen.
Griffel 0,7-0,8 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß, oben rosa.
Narbenlappen meist 4, dick, 0,1 cm lang, gelb bis rosa.
Staubfäden über der Nektarkammer 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, manchmal oben rosa.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, kurzkeulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 0,8-1,5 cm lang, 0,3-0,6 cm dick, hellrot.

Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit.
Testa gerunzelt.
Hilum schmal, weiß, subbasal.
Die Art scheint selbststeril.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 20ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 500 mm.
Feldnummer:      Repp.      1049