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209. Mammillaria noureddineana REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:128.1987 ![]() Mammillaria noureddineana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus depresso-globosum, simplex, 30-100 mm altum, 40-80 mm crassum. Verrucae conoideae, 5-6 mm longae, 3-4 mm crassae, sine lactae, glauco-virides. Areolae rotundae cum multa lana. Spinae marginales 15-20, 2-4 mm longae, albae. Spinae centrales 4-6, 4-5 mm longae, aciculares, basi tuberoso-incrassata, vitreo-albae vel pallido-brunneae. Flores infundibuliformes, 12-14 mm longi, 8-10 mm lati, coccinei. Ovarium conoideum, albo-viride. Petala exteriora lanceolata, coccinea, marginibus albis. Petala interiora lineari-lanceolata, 5-6 mm longa, 2mm lata, coccinea. Stylus 8-9 mm longus, albus. Stigma 3-4 lobatum, lobis flavis. Filamenta supra nectario 4-6 mm ascendentia ex tubi pariete nascentia, rosacea. Fructus claviformes, 10-20 mm longi, 3-5 mm crassi, rubri. Semina fusca, globosa vel reniformia, 1 mm longa, 0,8 mm lata. Testa foveolata. Hilum subbasale. Typus: REPPENHAGEN 1646, 18.12.1980; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Oaxaca, San Lazaro Sie wächst in Oaxaca zwischen Mitla und Ayutla in Höhenlagen zwischen 1900 und 2000 Meter, wo sie an vielen Plätzen zu beobachten ist; auch bei Totolapan-Lajarcia. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis länglich im Alter, 3-10 cm hoch, 4-8 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, aus der kurze Dornen ragen. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, konisch, leicht gekantet, 0,5-0,6 cm lang, 0,3-0,4 cm breit, die Spitze abgestutzt, nicht milchend, bläulich-grün. Axillen in der Blühzone mit viel weißer Wolle. Areolen horizontal auf den Warzenenden, eingesenkt, kreisrund, 0,15 cm Durchmesser, anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 15-20, 0,2-0,4 cm lang, feinborstig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, strahlend vorspreizend, zumeist den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 4-6, 0,4-0,5 cm lang, nadelig, keiner besonders kurz oder lang, gerade, glatt, mit knollig verdicktem Fuß, glasig-weiß mit feinen braunen Spitzen. Blüten erscheinen im März/ April im Kranze um den Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 1,2-1,4 cm lang, 0,8-1 cm breit, karmin. Fruchtknoten konisch, nicht erkennbar abgesetzt, grünlich-weiß. Röhre dick, weißlich oder braunrot. Äußere Blütenblätter wenige, klein, lanzettlich, gezähnt, mit kurzer Spitze, karmin mit weißem Saum. Innere Blütenblätter linearlanzettlich, 0,5-0,6 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig mit stumpfer Spitze, dunkelkarmin, zum Schlund hin heller bis weißlich. Griffel 0,8-0,9 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß. Narbenlappen 3-4, weniger als 0,1 cm lang, hellgelb. Staubfäden über dem Blütenboden 0,4-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, oben rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 7-9 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, rot. Samen braun, rundlich bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa flach gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, mittelgroß, länglich, bräunlich-weiß, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 717a, 1343, 1344, 1646 |