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205. Mammillaria igualensis REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:123.1987 ![]() Mammillaria igualensis ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Erstbeschreibung: Corpus oblongus, postea basiliter caespitans. Plantae floriferae 30-100 mm altae, 35-60 mm crassae. Mammillae conoideae, 6-7 mm longae, 4-5 mm latae, sine lactae, glauco-virides. Axillae nudae aut lanosae. Spinae marginales 20-25, 3-5 mm longae, setosae, rectae, vitreo-albae. Spinae centrales 2-4, 5-12 mm longae, aculeiformes, vitreo-albae, apicibus brunneis. Flores ventricoso-campanulati, 15-17 mm longi, 8-10 mm lati, coccineo-obscuri. Ovarium conoideum, album. Stylus 8-9 mm longus, albus. Lobi stigmatis 3-4, 1 mm longi, flavidi. Filamenta supra nectario 3mm ascendentia ex tubo, coccinea. Fructus maturescentes 10 menses post anthesim, 10-18 mm longi, 3-5 mm crassi, rosei. Semina brunnea, reniformia. Testa foveolata. Hilum subbasale. Typus: REPPENHAGEN 932, 10.2.1975; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Guerrero, Iguala Die Art ist nur vom Typstandort bekannt und wie folgt beschrieben: Wurzeln strangartig. Körper bald länglich, seitlich sprossend und im Habitat breite Rasen bildend, 3-10 cm hoch, 3,5-6 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit wolle geschlossen, von Dornen überragt. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,6-0,7 cm lang, 0,4-0,5 cm breit, nicht milchend, bläulich-grün. Axillen nackt oder mit wenig Wolle. Areolen leicht nach unten geneigt, 0,2x0,1 cm groß, eingesenkt, mit kurzer weißer Wolle. Randdornen 20-25, 0,3-0,5 cm lang, borstenartig, die seitlichen am längsten, gerade oder verbogen, glatt, ohne verdicktem Fuß, horizontal strahlend, glasig-weiß. Mitteldornen 2-4, meist 2, 0,25-1,2 cm lang, feinnadelig, gerade, glatt, breit spreizend, glasig-weiß bis glasig-gelb, mit feinen braunen Spitzen. Blüten im Habitat im Februar, in Kultur im Mai, sehr blühfaul, einzelne Blüten nahe dem Scheitel, bauchig-glockig, 1,5-1,7 cm lang, 0,8-1 cm breit, dunkelkarmin. Fruchtknoten konisch, nicht erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre kurz, glatt, weißlich. Äußere Blütenblätter wenige, lanzettlich, gebuchtet, mit stumpfer Spitze, bräunlich-rot mit feinem, weißem Saum. Innere Blütenblätter wenige, linearlanzettlich, 0,5-0,6 cm lang, etwa 0,15 cm breit, ganzrandig, mit dunkler Spitze, dunkelkarmin, zum Schlund hin heller. Griffel 0,8-0,9 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß. Narbenlappen 3-4, kaum 0,1 cm lang, hellgelb. Staubfäden über dem Blütenboden etwa 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, karmin, unten weiß. Staubbeutel gelb. Früchte reifen etwa 10 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1-1,8 cm lang, 0,3-0,5cm dick, gelblich-rosa. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gegrubt. Hilum dunkel umrandet, schmal, weiß, subbasal. Die Art ist zwar selbstfertil, doch enthalten befruchtete wie unbefruchtete gleichermaßen nur ganz wenige Samen. Feldnummer: Repp. 932 |