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202. Mammillaria supertexta MARTIUS ex PFEIFFER Enum.Cact.:25.1837 ![]() Mammillaria supertexta ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet (ZUCCARINI: Plant.No.Monac.:706.1837) (MARTIUS: Hort.Reg.Monac.:128.1828) Mammillaria martinezii BACKEBERG Cactus(Paris)7:30,134.1951 Martius` Beschreibung in Zuccarinis Plantarum Novarum: M. subclavato-cylindrica, simplex, glaucescens, lana in axillis densissima alba persistente in areolis albida denique sordide fuscescente, mammillis conicis confertis rigidis, spinis radiantibus circiter 20 in orbem expansis intricatis albidis rigidis, centralibus duabus rarius tribus rectis exteriores vix aequantibus, omnibus glabris. Martius in Catal.Cact.h.Monac. - Pfeiffer l.c.p. 25, n. 51. Lana in axillis densissima mammillas fere abscondit. Spinae centrales applanatae vix 2``` longae. Vertex planiusculus lana omnino tectus. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben ZUCCARINI schreibt: "Sie wächst bei San Jose del Oro an kalten Plätzen und wurde von KARWINSKI ebendort gesammelt". Doch da haben sich Mißverständnisse eingeschlichen. Wahrscheinlich wurde sie von San Jose aus von KARWINSKI versandt, denn die hier beschriebene Mammillaria wächst im heißen Tomellin- Gebiet in Oaxaca. LAU fand sie dort (LAU 1158) und HUNT erkannte sie als Mammillaria supertexta. REPPENHAGEN besuchte mehrere Standorte ebendort. Wurzeln strangartig. Körper kugelig, später länglich, meist einzeln, 4-14 cm hoch, 4-9 cm breit. Scheitel gerundet bis abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen eher dicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,5-0,7 cm lang, 0,3-0,4 cm dick, nicht milchend, graugrün bis dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle. Areolen kaum nach unten geneigt, etwa kreisrund, 0,15 cm Durchmesser, mit weißer Wolle. Randdornen 14-22, etwa 0,2-0,4 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, fast pectinat angeordnet, horizontal strahlend, meist körperdeckend, weiß. Mitteldornen 2-4, meist 2, zuweilen aber auch fehlend, 0,2-1,2 cm lang, nadelig bis pfriemlich, mit knollig verdicktem Fuß, glasig-weiß bis schwarz, unten heller. Blüten erscheinen zwischen Januar und März zu wenigen unter dem Scheitel, schmaltrichterig, 1,2-1,6 cm lang, 0,8-1 cm breit, gelblich-rot bis hellrot. Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,6 cm dick, erkennbar abgesetzt, weiß. Röhre schlank, gelblich-grün. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, meist ganzrandig, bräunlich-rosa mit weißem Saum. Innere Blütenblätter schmallanzettlich, 0,5-0,6 cm lang, 0,1-0,2 cm breit, ganzrandig, mit langer Spitze, rahmweiß mit undeutlichem, rötlichbraunem Mittelstreifen. Griffel 0,8-1 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß, oben bräunlich. Narbenlappen 4-5, 0,1 cm lang, hellgrün bis weißlich-rosa. Staubfäden dünn, über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, ziemlich gerade, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, etwa 0,8-1,6 cm lang, 0,3-0,5 cm breit, hellrot bis hochrot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,09 cm lang, 0,07 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum mittelgroß, leicht länglich, weiß oder braun, subbasal. Die Art ist blühfaul und selbststeril. Feldnummern: Repp. 1332, 1334, 1915, 1917 |