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200. Mammillaria dixanthocentron BACKEBERG Descr.Cact.Nov.3:8.1963 ![]() Mammillaria dixanthocentron ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Backebergs Beschreibung: Singularis, viridis, ad 20 cm alta, 7 (-8)ø; suco semi-lacteo; mammillis ad 13:21 series ordinatis; axillis griseo-tomentosis; areolis solum primo aliquid tomentosis, aculeis radialibus ca. 19-20, albis, 2-4 mm longis, tenue-subulatis; aculeis centralibus 2, primo clarocolore flavido, deinde cornocoloris vel albidis, sursum et deorsum divaricatis, ca. 5 mm longis; flore clarocolore rubro; fructu ca. 2 cm longo in parte inferiore flavido, in superiore aurantiaco. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, zwischen Tehuacan und Oaxaca Mammillaria dixanthocentron hat eine recht weite Verbreitung. REPPENHAGENfand sie im Tomellin- Gebiet, im Norden bis gegen Calipan, im Süden und auch bei Tonala zusammen mit Mammillaria tonalensis. Die schönen, langdornigen Pflanzen wachsen bei San Martin im Tomellin. Er besuchte acht Standorte in Höhenlagen zwischen 600 und 1200 Meter. Ein langer gebogener Mitteldorn ist durchaus nicht immer vorhanden. Es gibt Standortformen innerhalb einer Population, wo er kaum 2 mm lang ist. Wurzeln strangartig. Körper erst kugelig, später kurzzylindrisch, einzeln oder gering sprossend, 5-20 cm hoch, 4-7 cm breit. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, manchmal von Dornen überragt. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,5-0,8 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, nicht milchend, bläulich-graugrün. Axillen mit flockiger weißer Wolle. Areolen horizontal auf den Warzenenden, vertieft eingesenkt, fast kreisrund, etwa 0,2cm Durchmesser, anfangs mit weißer Wolle. Randdornen etwa 15-20, 0,2-0,4 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten, gerade, glatt, strahlend vorspreizend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 2-4, 0,1-2 cm lang, nadelig, der untere meist am längsten und dicksten, gerade oder gebogen, doch kommen auch Pflanzen ohne Mitteldornen vor, glatt, mit verdicktem Fuß, hellgelb bis braun, mit dunklen Spitzen. Blüten erscheinen im Mai/ Juni im Kranze unter dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 1-1,5 cm lang, 0,8-1,2 cm breit, hellrosa, gelblich bis rötlich. Fruchtknoten konisch, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich-gelb. Röhre kurz, dick, gelblich. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, gebuchtet bis fransig, bräunlich mit feinem, weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, 0,15 cm breit, meist ganzrandig, gelblich, bräunlich oder karminrosa. Griffel 0,8-1 cm lang, ziemlich dick, kann aber auch dünner sein, die Staubblätter deutlich überragend, weiß bis rosa. Narbenlappen 3-5, 0,1-0,2 cm lang, weiß bis hellgelb. Staubfäden über der kleinen Nektarkammer 0,3-0,4 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, etwas zusammengebogen, weiß oder rosa. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen 6-9 Monate nach der Blüte, stäbchen- bis schlankkeulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,2-0,4 cm dick, gelblich, hellrot oder bräunlich-rot. Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gerunzelt. Hilum mittelgroß, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummern: Repp. 872, 895, 899, 1260, 1323, 1330, 1640, 1643 |