|
197. Mammillaria tlalocii REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:120.1987 ![]() Mammillaria tlalocii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus globosum vel oblongum, singulum. Plantae floriferae 50-200 mm altae, 50-70 mm crassae. Verrucae cylindricae, 5-6 mm longae, 2 mm crassae, sine lactae, atrovirides. Axillaelanosae. Spinae marginales 16-22, 1-2 mm longae, rectae, laeces, vitreo-albae. Spinae centrales 2-4, 1-2 mm longae, crassaae, vitreo-albae. Flores infundibuliformes, 12-14 mm longae, 8-10 mm latae, coccinei. Ovarium conoideum, flavum. Petala exteriora cuneata vel lanceolata, brunneo-rosea. Petala interiora lanceolata, 5-6 mm longa, 1,5 mm lata, rosea. Stylus 7-8 mm longus, albus vel roseus. Lobi 4-5, 1 mm longi, coccinei. Filamenta supra nectario 2mm ascendentia ex tubo, recta, alba. Fructus maturescentes 8-10 menses post anthesim, claviformes, 8-15 mm longii, 2-3mm crassi, carminei. Semina brunnea, globosa vel reniformia, parva. Testa foveolata. Hilum subbasale. Typus: REPPENHAGEN 901, 27.10.1974; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Oaxaca, Barranca Ixcatlan Wurzeln strangartig. Körper kugelig, später länglich, im Habitat pfeifenartig gebogen, selten sprossend, 5-20 cm hoch, 5-7 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle geschlossen, aus der kleine Dornen ragen. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, zylindrisch, 0,5-0,6 cm lang, 0,2 cm dick, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit viel weißer Wolle. Areolen horizontal auf den Warzenenden, eingesenkt, kreisrund, 0,1 cm Durchmesser, mit viel flockiger weißer Wolle, die allmählich verschwindet. Randdornen 16-22, 0,1-0,2 cm lang, die seitlichen am längsten, gerade oder verbogen, glatt, mit verdicktem, gelbem Fuß, strahlend, etwas vorspreizend, glasig-weiß. Mitteldornen 2-4, 0,1-0,2 cm lang, pfriemlich, mit verdicktem, hellbraunem Fuß, meist breit spreizend, glasig- weiß mit feiner brauner Spitze. Blüten erscheinen im Mai im Kranze unter dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, leicht bauchig, 1,2-1,4 cm lang, 0,8-1 cm breit, karminrosa. Fruchtknoten konisch, nicht erkennbar abgesetzt, gelblich-weiß. Röhre schmal, leicht bauchig, gelblich-weiß, oben rosa. Äußere Blütenblätter keilförmig bis lanzettlich, ganzrandig mit stumpfer Spitze, bräunlich-rosa mit hellem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich,0,5-0,6 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig mit kleiner brauner Spitze, rosa mit verwischtem, karminfarbenem Mittelstreifen. Griffel 0,7-0,8 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß, oben rosa. Narbenlappen 4-5, 0,1 cm lang, karmin. Staubfäden wenige, über dem Blütenboden 0,2 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade, weiß. Staubbeutel groß, hellgelb. Früchte reifen 8-10 Monate nach der Blüte, schlankkeulenförmig mit kleinem, haftendem Blütenrest, 0,8-1,6 cm lang, 0,2-0,3 cm dick, karmin; taube Früchte sind häufig; sie werden ohne Befruchtung gebildet. Samen hellbraun, rundlich bis nierenförmig, 0,08 cm lang, 0,07 cm breit. Testa fein gerunzelt. Hilum klein, länglich, ovoid-gespitzt, braun, subbasal. Die Art ist selbststeril. Sie wurde von LAU in den 60er Jahren entdeckt. Feldnummern: Repp. 901, 1328 |