Mammillaria Untergattung Mammillaria 12.Reihe Elegantes Elegans - Gruppe

194. Mammillaria donatii BERGE
in SCHUMANNs Gesamtbeschr.Kakteen,Nachträge:135.1903

Mammillaria donatii
Mammillaria donatii

Verbreitungskarte Mammillaria donatii
zeigt das Verbreitungsgebiet


Mammillaria collina ist ein Synonym von Mammillaria haageana, nicht von Mammillaria donatii.

Berges Erstbeschreibung:

Simplex dein parce ramosa globosa glauco-viridis; mamillis conicis parvis; aculeis radialibus 16-18 acicularibus randiantibus vitreis, centralibus 2 fusco-nigris infima maximo; floribus paucis prope verticem saturate kermesinis, stilo et stigmatibus albis.

Typus: wurde nicht hinterlegt
Typstandort:
Mexico, Puebla, CRAIG sagt:"...bei Boca del Monte, nahe Esperanza", wo REPPENHAGEN sie ebenfalls fand.
Reppenhagen fand die Art an drei weiteren Plätzen südlich und südöstlich von Esperanza bei Azumbilla in Puebla, und in
Veracruz bei Aculcingo und Tecomayuca in Meereshöhen zwischen 1400 und 2100 Meter.

Wurzeln strangartig.
Körper kugelig, einzeln, bkühfähige Pflanzen 4-10 cm hoch, 4-9 cm breit.
Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,6-1 cm lang, 0,5-0,8 cm breit, nicht milchend, bläulich-grün.
Axillen mit weißer Wolle.
Areolen leicht nach unten geneigt, 0,2x0,3 cm groß, anfangs mit weißer oder gelblicher Wolle.
Randdornen 14-24, 0,2-0,7 cm lang, feinnadelig, die oberen am kürzesten und dünnsten, die seitlichen am längsten und dicksten, gerade, glatt, strahlend vorspreizend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß bis glasig-gelb.
Mitteldornen 2, 0,5-1,2 cm lang, dicker als die Randdornen, gerade, glatt, mit verdicktem Fuß, glasig-gelb bis braun mit dunkler Spitze.

Blüten erscheinen im März/ April im Kranze um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 1,5-2 cm lang und breit, seidig-karmin.
Fruchtknoten gerundet, 0,4-0,5 cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich.
Röhre kurz, etwas bauchig, weiß, oben rot.
Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig, ganzrandig oder fransig, bräunlich oder rot, mit hellem Saum.
Innere Blütenblätter linearlanzettlich, 0,7-0,9 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, karmin mit heller getönten Rändern.
Griffel 1-1,1cm lang, die Staubblätter wenig überragend, weißlich.
Narbenlappen 3-5, 0,15 cm lang, gelblich oder grünlich.
Staubfäden über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, oben rosa.
Staubbeutel hellgelb.

Früchtereifen 8-12 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit großem, haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,3-0,5 cm breit.

Samen braun, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit.
Testa klein gegrubt.
Hilum dunkel umrandet, subbasal.
Die Art ist selbstfertil.

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Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 16ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 800 mm.
SCHUMANN gibt zur Erstbeschreibung keine Abbildung.
BRITTON & ROSE, The Cactaceae4:111.1920, bilden eine ganz und gar untypische Pflanze ab, die nicht als Mammillaria donatii zu identifizieren ist.
CRAIG gibt das gleiche Bild wieder.
HUNT scheint Mammillaria donatii nicht zu kennen.

Feldnummern:      Repp.      878, 880, 882