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190. Mammillaria haageana PFEIFFER Allg.Gartenz.4:257.1836 ![]() Mammillaria haageana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria collina J. A. PURPUS Monatsschr.Kakteenkunde22(11):162.1912 Pfeiffers Beschreibung: M. subglobosa glaucescenti-viridis; axillis parum lanatis, mammillis confertis minutis, basi tetragonis, areolis subnudis, aculeis centralibus 2 nigris gracilibus elongatis, exterioribus 20 albis brevibus se- tiformibus radiantibus.- Mexico. Ich verdanke diese schöne, nach dem Fundort als M. Perote bezeichnete Art der freundlichen Liberalität des Herrn F. A. HAAGE in Erfurt, in dessen Sammlung sich die meisten und seltensten Formen finden. Sie gehört in die selbe Gruppe wie crucigera, acanthophlegma usw., ist klein und zierlich, etwa 1¾ Zoll im Durchmesser. Der obere Centralstachel ist 3, der untere 4 Linien lang, die äußeren gleichmäßig 1½ Linien. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Mammillaria haageana ist von Mammillaria elegans unterschieden, vor allem durch ihren zierlichen Wuchs und eine stark abweichende Jugendform, die bei Mammillaria elegans niemals vorkommt. Ihre Jugendform ist schlank, eher zylindrisch. Mitteldornen fehlen während der ersten Jahre. Die Randdornen liegen dem Körper eng an und bedecken ihn. Mitteldornen werden meist erst im dritten Jahr ausgebildet. Ihr Vorkommen erstreckt sich von Perote in Veracruz über Esperanza und Azumbilla bis nach Guadalupe Enriquez in Puebla. Es liegt auf Meereshöhen zwischen 1700 und 2500 Meter. REPPENHAGEN fand 8 Standorte. Wurzeln strangartig. Körper erst zylindrisch, später kugelig, einzeln, selten sprossend, blühfähige Köpfe 3-10 cm hoch, 3-6 cm breit. Scheitel gerundet, etwas eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,5-0,6 cm lang, 0,3-0,5 cm breit, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit weißer Wolle. Areolen kaum nach unten geneigt, 0,2x0,1 cm groß.anfangs mit weißer Wolle. Randdornen 14-24, 0,2-0,6 cm lang, steifborstig, gerade, glatt, unregelmäßig strahlend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 1-2, meist 2, nadelig, 0,4-1 cm lang, gerade oder körperwärts gebogen, glatt, glasig-gelb bis schwarz. Blüten erscheinen im März/ April im Kranze um den Scheitel, viele öffnen sich zugleich, trichterig, 1-2 cm lang, 1-1,6 cm breit, rosa bis karmin variierend. Fruchtknoten gerundet bis konisch, nicht erkennbar abgesetzt, grünlich-weiß. Röhre kurz, dick, hellgrün bis bräunlich-rosa. Äußere Blütenblätter keilförmig bis linearlanzettlich, oft gezähnt, bräunlich-karmin mit hellerem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,7-0,9 cm lang, 0,15-0,2 cm breit, ganzrandig, weißlich, rosa oder karminrosa mit dunklerem Mittelstreifen. Griffel 0,7-1 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß. Narbenlappen 3-6, etwa 0,15 cm lang, grünlich-weiß oder hellgelb. Staubfäden über der Nektarkammer 0,3-0,5 cm ansteigend, aus der Röhtenwand entspringend, meist zusammengebogen, weiß. Staubbeutel gelb. Früchte reifen 4-5 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1-2 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, rot. Samen braun, rundlich bis tropfenförmig, etwa 0,11 cm lang, 0,09 cm breit. Testa klein gegrubt. Hilum groß, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummern: Repp. 883, 924, 925, 926, 1349, 1351, 1374, 1678 |