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12. Reihe Elegantes K.SCHUMANN Gesamtbeschr.Kakteen:561.1898 Reppenhagen betrachtet die weiße Mammillaria aus dem Pedregal von Mexico als Mammillaria elegans und stellt diese Reihe wieder her. COULTER, der sie sammelte, lebte im 94 Kilometer entfernten Real del Monte. Leitart: Mammillaria elegans De CANDOLLE Elegans - Gruppe 188. Mammillaria elegans De CANDOLLE Revue de la Famille des Cactees in Mem.Mus.Hist.Nat.Paris17:111.1828 ![]() Mammillaria elegans ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria acanthophlegma LEHMANN Del.Sem.Hamb.1832 Mammillaria dyckiana ZUCCARINI in Pfeiffer, Eunum.Cact.:26.1837 Mammillaria dealbata DIETRICH Allg.Gartenz.14:309.1846 Mammillaria sanangelensis SANCHEZ-MEJORADA Cact.Suc.Mex.26(1):6.1981 De Candolles Lateindiagnose: Simplex obovata, apice subumbilicata, axillis nudis, mammis ovata, areola juniorum tomentosa, setis 25-30 albis radiantibus subrigidulis, aculeis 1-3 rigidis, erectis setas paaulo superantibus. H. in Mexico, Coulter No.48. Pl 2 poll longa et lata, b. minor exacticus obovata, diminio minor. Eadem junior? Y. globosa. Subglobosa major, axillis superioribus barbatis. Eadem vestutior? Typus: Herbarium MEXU Typstandort: Mexico, Mexico DF, Pedregal Nachdem Reppenhagen die Art im Pedregal San Angel wiedergefunden hatte, konnte auch NAGL noch einige Pflanzen sicherstellen, auf einem Gelände, das schon zur Bebauung abgesteckt war. Wurzeln strangartig. Körper kugelig bis schwach länglich, einzeln, blühfähige Pflanzen 3-6 cm hoch, 3-5 cm breit. Scheitel gerundet bis abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen dicht gestellt, von fester Textur, bauchig-konisch, 0,5-0,6 cm lang, 0,4-0,5 cm dick, nicht milchend, graugrün, schülferig punktiert. Axillen mit Wolle. Areolen leicht nach unten geneigt, etwas eingesenkt, 0,2x0,1 cm groß, anfangs mit weißer Wolle, die im Habitat rasch verschwindet, in Kultur hingegen länger erhalten bleibt. Randdornen 23-29, 0,2-0,5 cm lang, steifborstig, pectinat angeordnet, die seitlichen am zahlreichsten und dichtesten, glatt, gerade oder leicht körperwärts gebogen, kalkweiß mit hellbraunem Fuß. Mitteldornen 2, 0,6-0,8 cm lang, nadelig, der obere am längsten und dicksten, glatt, gerade, mit verdicktem Fuß, glasig-weiß mit brauner oder schwarzer Spitze. Blüten erscheinen im März in lockerem Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig und sind etwa von 12-16 Uhr offen, bauchig-trichterig, 1-1,2 cm lang, 0,8-1 cm breit, dunkelkarmin. Fruchtknoten rundlich, 0,2-0,3 cm dick, deutlich abgesetzt, weißlich-gelb. Röhre mittellang, etwas bauchig, weißlich-gelb. Äußere Blütenblätter keilförmig, ganzrandig, hellbraun, zu den Rändern hin weißlich. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, 0,4-0,5 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, karmin. Griffel fleischig, 0,8-0,9 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, glasig-weiß. Narbenlappen 3-4, kaum 0,1 cm lang, gelblich-grün. Staubfäden wenige, über der Nektarkammer 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 6 Monate nach der Blüte, schlankkeulenförmig mit haftendem Blütenrest, 0,8-1,4 cm lang, 0,4-0,6 cm dick, zinnoberrot, unten gelb. Samen braun, etwa ovoid, 0,1 cm lang, 0,09 cm breit. Testa klein gegrubt. Hilum mittelgroß, länglich, dunkel umrandet, schmal, subbasal. Die Art ist selbststeril. Feldnummer: Repp. 1885 |