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184. Mammillaria erythrocalix BUCHENAU Cact.Suc.Mex.11:17.1966 ![]() Mammillaria erythrocalix ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Plantae rupiculae, caespitosae, tubertulatae; mamillis ad 8 et 13 series ordinatis, conis. Areolis rotundis, ad 1 mm. Cum lanatis alba; aculeis radiantibus 16-20, 3-6 mm longis; centralibus 4-6, rarius 7, 5-8 mm longus. Floribus campanulatis, 18-20 mm longis, 12-13 mm latis segmentus exterioribus lanceolatus, ochraceo-purpureus cum ciliatus albidus; interioribus multo longioribus, sanguineus. Bacca longe claviformis, 18 mm longa, 3-4 mm crassa; seminibus piriformibus, 1,1-1,2 mm longus, 0,7 mm crassus, rufescens. Typus: Herbarium MEXU Typstandort: Mexico, Puebla, südlich Chiautla, 1300 Meter BUCHENAU gibt scheinbar niemals zutreffende Standortangaben. So auch hier nicht. Die Umgebung von Chiautla suchte REPPENHAGEN ziemlich genau ab, konnte Mammillaria erythrocalix dort jedoch niemals finden; stattdessen fand er dort Mammillaria multiseta. Hier die Beschreibung von Mammillaria erythrocalix nach WAGNER, Cadereyta, die aus der Aufsammlung BUCHENAU stammen sollen: Wurzeln strangartig. Körper zylindrisch, basal, seitlich sprossend und größere Polster bildend, blühfähige Sprosse 2-12 cm lang, 2-3 cm breit. Scheitel gerundet, kaum eingesenkt, mit Wolle und Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,6-0,7 cm lang, 0,5 cm breit, abgestutzt, nicht milchend, mittelgrün. Axillen mit etwas weißer Wolle und einigen Borsten. Areolen schwach nach unten geneigt, eingesenkt, 0,2x0,15 cm groß, anfangs mit kurzer Wolle. Randdornen 14-20, 0,2-0,6 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade, glatt, etwa horizontal strahlend, glasig-weiß, manchmal mit kleinen braunen Spitzen. Mitteldornen 3-6, meist 4, 0,4-0,7 cm lang, nadelig, keiner auffallend kurz oder lang, der untere manchmal gehakt, sonst alle gerade, glatt, vorspreizend, mit knollig verdicktem Fuß, braun bis schwarz, unten meist heller. Blüten im Juni/ Juli im Kranze nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, etwa 1,6-1,8 cm lang und breit, dunkelkarmin bis dunkelrot. Fruchtknoten rundlich, 0,3-0,4 cm dick, deutlich abgesetzt, braunrot. Röhre kurz, dick, bauchig, rotbraun. Äußere Blütenblätter zahlreich, lanzettlich, gezähnt mit kleiner Spitze, rotbraun mit schmalem, weißem Saum. Innere Blütenblätter zahlreich, schmallanzettlich, 0,7-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig, karmin mit kupferbraunen Spitzen. Griffel 1,2-1,3 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, weiß. Narbenlappen 4-5, etwa 0,1 cm lang, grünlich-gelb. Staubfäden zahlreich, über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, schlankkeulenförmig, mit kleinem haftendem Blütenrest, 1-3 cm lang, 0,25-0,4 cm dick, trübrosa bis grünlich-rot. Samen braun, nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,07 cm dick. Testa klein gegrubt. Hilum nicht dunkel umrandet, groß, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummer: Repp. 838 |