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175. Mammillaria rekoi (BRITTON & ROSE) VAUPEL ex ENGLER & PRANTL Nat.Pflanzenfamilien,2.Aufl.21:633.1925 ![]() Mammillaria rekoi ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Neomammillaria rekoi BRITTON & ROSE The Cactaceae4:141.1920 Mammillaria pseudorekoi BOEDEKER Mam.Vergl.Schl.:34.1933 Mammillaria rekoiana CRAIG Mam.Handbook:128.1945 Mammillaria mitlensis H. BRAVO Cact.Suc.Mex.1:86.1956 Britton und Roses Beschreibung: Globular to short-cylindric, becoming 12 cm long, 5 to 6 mm in diameter, sometimes milky; tubercles green, terete, 8 to 10 mm long, not very closely set, each bearing, in its axil a tuft of short white wool an 1 to 8 long bristles; radial spines spreading about 20, white, delicately acicular, 4 to 6 mm long; central spines 4, brown, much stoute than the radials, 10 to 15 mm long, the lower one sometimes strongly hooked; flowers from axils of old tubercles, near top of plant, 1,5cm long, deep purple; inner perianth segments narrowly oblong, apiculata; filaments and style purplish; stigma lobes greenish; fruit clavate, red, 12 mm long; seeds minute, brown. Typus: Herbarium US 1 821 090 Typstandort: Mexico, Oaxaca, ohne nähere Angaben. Mammillaria rekoi wächst in den Bergen nördlich von Oaxaca Stadt, zwischen Ixtlan de Juarez und Mitla in Höhenlagen zwischen 1800 und 3000 Meter. Nach REPPENHAGEN gibt es wohl sechs Standorte. Wurzeln strangartig. Körper kugelig, später länglich, einzeln, blühfähige Pflanzen 4-15 cm hoch, 4-9 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,8-1 cm lang, 0,5-0,8 cm dick, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit etwas Wolle und mehreren Haarborsten. Areolen schief nach unten geneigt, eingesenkt, 0,3x0,2 cm groß, mit weißer oder gelblicher Wolle. Randdornen 24-35, 0,3-0,8 cm lang, steifborstig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade, glatt, leicht vorspreizend, manchmal den Körper deckend, glasig-weiß bis glasig-gelb, selten mit dunklen Spitzen. Mitteldornen 4-6, selten 2, 0,7-2,5 cm lang, nadelig, der untere am längsten und oft gehakt, glatt, hellbraun bis dunkelbraun. Blüten erscheinen im April/ Mai, bei Ixtlan im Juli/ August im Kranze um den Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, bauchig-trichterig, 2-2,5 cm lang, 1,5-2 cm breit, karmin. Fruchtknoten 0,4-0,5 cm dick, deutlich abgesetzt, hellgrün. Röhre kurz, dick, bauchig, unten grünlich, oben bräunlich. Äußere Blütenblätter lanzettlich bis keilförmig, gezähnt bis bewimpert, braun bis rötlich, mit hellem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,8-1 cm lang, 0,2 cm breit, karminrosa, am Grunde manchmal heller, oben mit dunklerem Mittelstreifen. Griffel 1,2-1,4 cm lang, die Staubblätter überragend, weiß, oben rosa. Narbenlappen 3-6, etwa 0,2 cm lang, weißlich, gelblich oder grünlich. Staubfäden über der Nektarkammer 0,5-0,6 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12-14 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 1,5-2,5 cm lang, 0,4-0,7 cm breit, trübrot oder grünlich. Samen hellbraun, etwa tropfen- bis nierenförmig oder ovoid, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa flach gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Feldnummern: Repp. 717, 941, 943, 943a, 1341 |