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16. Mammillaria hernandezii GLASS & FOSTER Cact.Succ.J.US55:22,36.1983 ![]() Mammillaria hernandezii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Glass & Fosters Erstbeschreibung: Caulis parvus circiter a 25mm diam., globosus, depressus; tuberculi spiraliter in seriebus in 8 et 13 dispositis, ca. 5,5mm longa, plus minusve teretia, laete viridae; sucus aquatus; axillae breve albilanatae; areolae ovales, ca. 2,5mm longae, 1,7mm latae, albilanatae; spinae 17-25, omniae radiales, ex areola uniforme radiantes, sensim apicem versus recurvatae in fasciculis rotundo aggregatae, non intertextus, albissimae. Flores ca. 20mm longi et lati, rubri; antherae sulphureae; stylus albicans, 12,5mm longus, lobis stigmatum virescentibus, non divergentibus. Fructus ad axillis in caule sepulti remanent. Typus: OTERO (FO-023) 16.9.1978; Herbarium Po Typstandort: Mexico, Oaxaca, Telixtlahuaca Wurzeln rübenartig. Körper gedrücktkugelig, einzeln, blühfähige 1,2-3cm hoch, 1,5-3,5cm breit. Scheitel gerundet, nicht eingesenkt, mit Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, weichfleischig, konisch bis fast zylindrisch, 0,4-0,5cm lang, 0,2-0,4cm dick, die Spitze gerundet, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit wenig kurzer heller Wolle. Areolen horizontal auf den Warzenenden, nicht oder kaum eingesenkt, schwach länglich, 0,12cm lang, 0,1cm breit, mit hellgrauer kurzer Wolle. Dornen 18-25, 0,1-0,2cm lang, steifborstig, glatt, körperwärts gebogen, alle auf einer Ebene entspringend und, als symmetrische Rosette pectinat angeordnet, ohne verdickten Fuß, doch unten braun, oben weißlich-grau. Blüten erscheinen von August bis Oktober im Kranze um den Scheitel,sie öffnen sich einzeln oder zu wenigen, breittrichterig, 1,5-3,5cm lang und breit, dunkelkarmin. Fruchtknoten gerundet, 0,2cm dick, nicht erkennbar abgesetzt, weißlich. Röhre kurz, konisch, gelblich-weiß. Äußere Blütenblätter wenige, schuppenförmig bis breitlanzettlich, ganzrandig, mit kleiner Spitze, hellbraun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, 0,6-0,7cm lang, 0,2cm breit, ganzrandig mit stumpfer Spitze, karmin bis karminrosa. Griffel 0,8-0,9cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, weiß. Narbenlappen 4, 0,1cm lang, hellgelb. Staubfäden wenige, über der Nektarkammer etwa 0,2cm ansteigend aus der Röhrenwand entspringend,nur die äußeren etwas zusammengebogen, weiß. Staubbeutel klein, gelb. Früchte reifen einige Monate nach der Blüt im Inneren des Körpers, kugelig mit kleinem breitem Blütenrest, der herausragt, 0,4cm dick mit dünner papierartiger Haut, trocken, mit 15-30 Samen. Samen schwarz, glänzend, schief-mützenförmig mit langem Hilumhals, 0,1cm lang, 0,08cm breit. Testa gegrubt. Hilum groß, elliptisch, braun, basal. Pflege 7 Standort: OTERO gibt als Typstandort niedrige grasige Hügel mit Schwarzerde nahe Telixtlahuaca, nordwestlich Oaxaca an, in leicht alkalischem Substrat (pH7,5). Über die Höhenlage wird nichts gesagt. Viele Feldforscher haben seither diese Gegend abgesucht, ohne die Pflanze zu finden. Sie scheint dort nicht (mehr?) vorzukommen. Auch Reppenhagen hat sie dort nicht gefunden. HUNT schreibt: "Die Verfasser bieten keine zwingende Meinung, diese Neuheit, so interessant sie ist, von Mammillaria napina zu unterscheiden." Diese Meinung teilen weder Reppenhagen noch der Verfasser des Mexikon. Weder im Habitus, noch in der Bedornung, schon garnicht in der Blüte oder dem Samen gibt es irgendwelche Gemeinsamkeiten, die eine Einschließung von Mammillaria hernandezii zu Mammillaria napina rechtfertigen würde. Es handelt sich vielmehr um zwei gute Arten, die weitläufig miteinander verwandt sind. |
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