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167. Mammillaria supraflumen REPPENHAGEN Die Gattung Mammillaria:87.1987 ![]() Mammillaria supraflumen ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Reppenhagens Lateindiagnose: Corpus depresso-globosum vel oblongum, plantae singulares, floriferae 30-100 mm altae, 40-70 mm crassae. Verrucae pyramidales, 7-9 mm longae, 5-7 mm latae, subvirides. Axillae vix setosae. Spinae marginales 20-25, 3-7 mm longae, rectae, glabrae, vitreo-albae. Spinea centrales 5-9, 7-9 mm longae, aciculares, raro uncae, vitreo-brunnea. Flores in Maio usque ad Augustum/ Septembrem, infundibuliformes, 13-15 mm longi, 10-12 mm diam., purpurei. Ovarium constringendo paene globose e tubo separatum, caesium. Petala exterioria pauca, fimbriata, brunnea. Petala interioria labro glabro, obscuro-carminea. Stylus 9-10 mm longus, stamina superans, carmineus. Lobi 4-5, ca. 0,6 mm longi, subflavi. Filamenta supra nectarium ascendentia ex tubo, carminea. Fructus maturescentes 12-14 menses post anthesim, ovati vel claviformes, 10-15 mm longi, 6-8 mm crassi, carminei. Semina brunnea, globosa, 0,9 mm longa, 0,8 mm lata. Testa foveolata. Hilum subbasale. Typus: REPPENHAGEN 1609; Herbarium ZSS Typstandort: Mexico, Jalisco, Ferreria Reppenhagen fand die Art bei Montesillos und Ferreria in Jalisco. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis länglich, einzeln, blühfähige Pflanzen 3-10 cm hoch, 4-7 cm breit. Scheitel gerundet, mit Wolle und Dornen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, von fester Textur, etwa vierkantig pyramidisch, 0,7-0,9 cm lang, 0,5-0,7 cm breit, nicht milchend, graugrün mit höckeriger Epidermis. Axillen mit etwas Wolle und wenigen Haarborsten. Areolen nach unten geneigt, kaum eingesenkt, 0,15 cm lang, 0,1 cm breit, mit weißer Wolle. Randdornen 18-25, 0,3-0,7 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die oberen am kürzesten und dünnsten, gerade, glatt, leicht vorspreizend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß. Mitteldornen 5-9, 0,7-0,9 cm lang, nadelig, die zentral gestellten am längsten und dicksten und manchmal gehakt, alle mit knollig verdicktem Fuß, gelblich, glasig-braun oder fuchsrot. Blüten erscheinen im Mai/ Juni in Kränzen um den Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, trichterig, 1,3-1,5 cm lang, 0,8-1,2 cm breit, dunkelkarmin. Fruchtknoten kugelig abgeschnürt, 0,3-0,4 cm dick, graugrün bis rotbraun. Röhre gestreckt, nicht sehr dick, braunrot. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, fransig bewimpert, rotbraun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, in mehreren Serien, 0,4-0,6 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig mit stumpfer Spitze, karminrosa bis dunkelkarmin. Griffel 0,8-1 cm lang, die Staubblätter überragend, rosa oder karmin. Narbenlappen 4-6, 0,06-0,1 cm lang, gelblich oder gelblich-grün. Staubfäden über dem Blütenboden 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade oder zusammengebogen, karmin, unten weiß. Staubbeutel gelb. Früchte reifen 12-14 Monate nach der Blüte, ovoid bis kurzkeulenförmig, mit kleinem, haftendem Blütenrest, 0,6-1,5 cm lang, 0,4-0,8 cm dick, graugrün bis trübrot; microcarpe Trockenfrüchte kommen vor. Samen braun, rundlich bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa gegrubt. Hilum groß, länglich, weiß, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 22ºC ø Januar = 18ºC ø Juni = 24ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 850 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Es ist ein recht warmes, subhumides Klima, ohne große jahreszeitliche Temperaturschwankungen mit reichlich Sommerregen, der aber erst im Juni einsetzt. Feldnummern: Repp. 1608, 1609 |
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