Mammillaria Untergattung Mammillaria 11.Reihe Polyacanthae Spinosissima - Gruppe

162. Mammillaria matudae H. BRAVO
Cact.Succ.J.GB18(4):83.1956

Mammillaria matudae
Mammillaria matudae

Verbreitungskarte Mammillaria matudae
zeigt das Verbreitungsgebiet


Corpus simplex vel caespitosum, cylindricum, elongatum, gracile, 10-20 cm longum, 3 cm diam., latice aquoso. Tuberculi seriebus 13-21, parvi; areolas ellipticas; axillas lana setisque expertae. Aculei radiales 18-20, 2-3 mm longi, aciculares, albi, horizontales, centralis 1, acicularis, paullo complanatus, 4-5 mm longus, sursum versus; juvenes roseo-albi, apice rubescente. Flor urceolatis, 12 mm longus, claro-roseus; stylus paullo incurvus; lobi stigmatis 4, fulvovirides. Fructum et semina non vidi.

Typus: H. BRAVO 3842; Herbarium MEXU
Typstandort:
Mexico, Mexico D. F., bei La Junta

REPPENHAGEN fand die Art nahe dem Elektrizitätswerk Tingambato und beschreibt diese Pflanzen wie folgt:

Wurzeln strangartig.
Körper zylindrisch, basal und seitlich sprossend, hängend, blühfähige Köpfe 4-30 cm lang, 3-4 cm dick.
Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen mehr oder weniger geschlossen.
Warzen dicht gestellt, von fester Textur, konisch, 0,7-0,8 cm lang, 0,3 cm dick, milchend, dunkelgrün.
Axillen mit wenig heller Wolle.
Areolen horizontal auf den Warzenenden, leicht eingesenkt, 0,2 cm lang, 0,1 cm breit, anfangs mit kurzer heller Wolle.
Randdornen 15-23, 0,2-0,3 cm lang, borstenfein, glatt, horizontal strahlend, zeitweise den Körper deckend, glasig-weiß bis glasig-gelb, einige mit braunen Spitzen.
Mitteldornen 1, 0,2-0,3 cm lang, dünnadelig, stets nach oben weisend, gerade, glasig-gelb oder braun mit dunkler Spitze.

Blüten erscheinen im April/ Mai in mehreren Kränzen nahe dem Scheitel, etwas bauchig-trichterig, etwa 1,5 cm lang und breit, bräunlich-karmin.
Fruchtknoten gerundet, etwa 0,3 cm dick, deutlich abgesetzt, weiß.
Röhre leicht bauchig, bräunlich-rot, unten gelblich.
Äußere Blütenblätter wenige, lanzettlich, klein gezähnt, braunrot mit weißem Saum.
Innere Blütenblätter keilförmig bis schmallanzettlich, 0,7-0,8 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig mit kurzer Spitze, bräunlich mit karminrotem Mittelstreifen.
Griffel etwa 0,8 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß.
Narbenlappen 4-6, 0,15 cm lang, gelblich-grün.
Staubfäden über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, kurz, leicht zusammengebogen, weiß.
Staubbeutel hellgelb.

Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 0,8-1,8 cm lang, 0,3-0,5 cm dick, weißlich-grün, unten rosa.

Samen braun, unsymmetrisch tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit.
Testa weitläufig und klein gegrubt.
Hilum mittelgroß, weiß, subbasal.
Die Art ist selbstfertil.

Pflege 7
Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 23ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 21ºC
                                    ø April                                     = 26,5ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 1100 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Es ist ein eher heißes, humides Klima, ohne große jahreszeitliche Temperaturschwankungen, und mit kurzen, heftigen Sommerregen.

Feldnummer:      Repp.      966

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Systematik

 
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