|
155. Mammillaria obconella SCHEIDWEILER L`Horticulteur Belge4:93,März 1837 ![]() Mammillaria obconella ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria ingens BACKEBERG Feddes Rep.51:63.1942 Scheidweilers Lateindiagnose: M. trunco subconico vel ovato, basi prolifera; axillis lanatis; mammillis conicis glaucescentibus; areolis in junioribus lanatis, infra verticem mammillarum; aculeis quator, recte cruciato-patentibus, inito flavis, dein corneis; aculei laterales paulo minores. Flores inter mamillas superiores; sepala 5-6 lanceolata, acuminata, margine membranacea; petala 13-14 lanceolata, muconulata, erecta, rosea; stamina rosea introrsum curvata; stylus teres, aequalis, albus, stigma 4-5-6 radiantum; radii sulcati purpurei. Habitat in Mexico. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Umgebung von Jalapa SCHEIDWEILER sagt, dass GALEOTTI sie in der Umgebung von Jalapa fand, ohne anzugeben, bei welchem Jalapa. REPPENHAGEN fand sie im Bereich der Barranca Grande vor Venados und bei Metzquititlan in Höhenlagen zwischen 1400 und 2000 Meter in Hidalgo; die größten Pflanzen wachsen auf den Nordhängen über Venados. Wurzeln strangartig. Körper kugelig, im Alter säulig, einzeln, manchmal auch sprossend, blühfähige Köpfe 7-50 cm hoch, 7-12 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen, von Dornen überragt. Warzen weitläufig gestellt, von fester Textur, vierseitg pyramidisch bis konisch, 1,2-1,6 cm lang, 1-1,2 cm dick, die Spitze schräg abgestutzt, nicht milchend, dunkelgraugrün. Axillen mit weißer oder gelblicher Wolle. Areolen unter den Warzenenden nach unten geneigt, vertieft eingesenkt, 0,2 cm lang, 0,15 cm breit, mit flockiger weißer oder gelblicher Wolle. Dornen stets 4, 1-3 cm lang, nadelig, die seitlichen am kürzesten, der obere meist am längsten, alle körperwärts gebogen, glatt, glasig-gelb mit dunklen Spitzen. Blüten erscheinen ab Juli bis in den Herbst hinein ohne Unterbrechung in vielen Kränzen nahe dem Scheitel, viele öffnen sich gleichzeitig, bauchig-glockig, 1,5-2 cm lang und breit, bräunlich-rosa. Fruchtknoten rundlich, 0,3-0,4 cm dick, erkennbar abgesetzt, glasig-weiß. Röhre kurz, bauchig, grünlich-weiß, oben bräunlich-rot. Äußere Blütenblätter lanzettlich bis keilförmig, klein gezähnt, rötlich-braun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,6-0,8 cm lang, 0,2 cm breit, ganzrandig mit dornartiger Spitze, karmin mit breiten kupferbraunen Rändern. Griffel fleischig-dick, 0,9-1,1 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß bis karmin. Narbenlappen 5-7, fleischig-dick, 0,15 cm lang, weißlich-rosa bis karmin. Staubfäden die inneren kurz, die äußeren länger und zusammengebogen, über einer kleinen Nektarkammer 0,4-0,5cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, karmin. Staubbeutel hellgelb bis rötlich-grau. Früchte reifen fortlaufend etwa 3 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit haftendem Blütenrest, 2-3,5 cm lang, 0,4-0,7 cm dick, trüb-karminrosa bis grünlich. Samen gelblich-braun, tropfen- bis nierenförmig, 0,1 cm lang, 0,08 cm breit. Testa schwach gerunzelt. Hilum dunkel umrandet, klein, länglich, weißlich, subbasal. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 20ºC ø Dezember/ Januar = 16,5ºC ø April bis August = 22ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 460 mm. Regenzeit ist von Mai bis Oktober. Es ist ein warmes, semiarides Klima, ohne größere jahreszeitliche Temperaturschwankungen und mit Sommerregen. Feldnummern: Repp. 56, 1113, 1930, 1936, 1943, 1949 |
|
Weiter | |
|
Systematik | |
|
Zurück |