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136. Mammillaria mieheana TIEGEL Möllers Deutsche Gärtnerzeitung48:397.1938 ![]() Mammillaria mieheana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Tiegels Erstbeschreibung: Körper länglich, walzenförmig, am Grunde und bis zur Mitte des Körpers reichlich sprossend, etwa 15 cm lang und bis 5 cm im Durchmesser, am Scheitel rund und wenig eingesenkt und dicht von Stacheln überragt. Epidermis mattglänzend dunkelgrün, mit winzigen hellen Pünktchen übersät. Areolen länglich, 2-3 mm groß, weißlich wollig, namentlich im Scheitel, aber später bald verkahlend. Warzen stumpf eiförmig, am Grunde fast viereckig gedrückt, 7 zu 7 mm groß. Randstacheln 18-20, bis 15 mm lang, nadelförmig, fast gerade, hellgelb, im Neutrieb fast weiß, strahlend mit denen der Nachbarareolen verwebt und vom Körper etwas abstrebend. Mittelstacheln 3-6, von gleicher Form und Stärke der Randstacheln, aber mehr honiggelb, oft bräunlich und in der Anordnung einen zweiten Kranz in der Mitte der Areole bildend. Axillen am obersten Teil des Körpers weißwollig. Blüte gelb, tubenförmig, 15 mm lang. Frucht länglich keulig, 15 mm lang, oft auch eiförmig, dann nur 6-7 mm lang, weißlich, durchsichtig, so dass man die goldbraunen Samen sehen kann. Diese knapp 1 mm groß, nierenförmig und seitlich genabelt. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Queretaro, nähere Angaben sind nie gemacht worden. Über den Standort ist nichts bekannt. LAU fand seinerzeit in der Gipfelregion der Sierra Zamorrano eine Pflanze, die wahrscheinlich Mammillaria mieheana war. Diese ließ sich aber leider nicht erhalten. Was in unseren Kulturen unter diesem Namen steht, dürfte eher eine Varietät von Mammillaria elongata sein. Die Art wurde seinerzeit möglicherweise von SCHMOLL gesammelt und scheint sehr schwierig in Kultur gewesen zu sein. Offensichtlich konnten nirgends mehr Originalpflanzen oder deren Nachkommen erhalten werden. Die folgenden Tatsachen - - der Typus wurde nicht hinterlegt, - der Typstandort ist nicht auffindbar, - Standorte sind überhaupt nicht bekannt, sowie - die Angabe (von Reppenhagen), dass die in unseren Kulturen befindlichen Pflanzen wahrscheinlich Varietäten von Mammillaria elongata sind, veranlassen mich zu der Maßnahme, die von REPPENHAGEN stammende Beschreibung hier nicht zu veröffentlichen (er tat dieses bereits in seiner zweibändigen Monographie "Die Gattung Mammillaria" 1:344-345.1987). Bis zu einer (hoffentlich noch möglichen) endgültigen Klärung sollte die Erstbeschreibung von TIEGEL alleine "gelten" (gültig kann sie nicht sein, da weder in lateinischer Sprache niedergelegt, noch Typus oder Holotypus hinterlegt wurden). Pflege 7 |
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