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129. Mammillaria sphacelata MARTIUS Nov.Act.Nat.Cur.16(1):339.1832 ![]() Mammillaria sphacelata ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet M. cylindrica, tandem prolifera; mammillis conicis; aculeis a tomento parcissimo rectis, eburneo-albis apice sanguineo- et tandem nigro-sphacelatis, 14-18; 3-4 centralibus erectis, reliquis subhorizontaliter patentibus; floribus sanguineis (stigmatibus quinqueriatis?). Mammillaria sphacelata Mart. I.c. (nomen). Exemplum, quod in horto Monacensi colebatur, nunc emotuum, ad octo pollicum altitudinem evectum simplex persistitit, ita ut Cerei speciem prae se ferret, dum denique in proles laterales passim propullularet. Mammillae conicae, obtusiusculae, ni fallor lactis expertes atque praecedentium more succos limpidos vehentes, armantur congerie aculeorum subulatorum, strictorum, coloris eburnei apice sanguineo- et tandem nigro-sphacelati; vetusti cinerascunt. Flores solitarii. Calycis foliola rubro-fusca, obtusiuscula. Petala acuta, sanguinea. Crescit in Mexico; L. B. de Karwinski. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben Mammillaria sphacelata ist in den Staaten Puebla und Oaxaca, in der weiteren Umgebung von Tehuacan, in Höhenlagen zwischen 1600 und 2100 Meter verbreitet. Dort findet man mindestens 12 Standorte (nach Reppenhagen). Die Abgrenzung dieser Art von Mammillaria viperina ist etwas schwierig. Bei Zapotitlan kommt eine Naturhybride zwischen diesen beiden Arten vor. Nach Süden hin reicht das Vorkommen von Mammillaria sphacelata weit ins Tomellingebiet hinunter. Nach gründlicherer Beobachtung wird sich vielleicht die Notwendigkeit ergeben, hier eine Varietät abzutrennen. Wurzeln strangartig. Körper zylindrisch, seitlich sprossend, sich umlegend und oft größere Klumpen bildend, blühfähige Köpfe 5-20 cm lang, 3-4 cm dick. Scheitel gerundet, nicht eingesenkt, mit Wolle und Dornen unvollkommen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt bis weitläufig, von eher weicher Textur, bauchig-konisch, 0,8-1 cm lang, 0,6-0,8 cm dick, die Spitze schräg abgestutzt, nicht milchend, meist hellgrün. Axillen nackt. Areolen nach unten geneigt, kaum eingesenkt, kreisrund, 0,2-0,3 cm ø, mit kurzer weißer Wolle. Randdornen 8-15, 0,4-1,2 cm lang, steifborstig bis feinnadelig, die oberen am längsten und dunkelsten, alle glatt, gerade, strahlend, leicht vorspreizend, selten den Körper deckend, weiß, mit braunen oder schwarzen Spitzen. Mitteldornen 1-4, 0,4-1 cm lang, kaum dicker als die Randdornen, gerade, glatt, vorspreizend, braun bis schwarz, am Grunde heller. Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze nahe dem Scheitel, einzelne oder wenige öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 1,8-2 cm lang, 1,6-1,8 cm breit, karmin. Fruchtknoten gerundet, 0,3 cm dick, erkennbar abgesetzt, hellgrün. Röhre gestreckt, eher dünn, hellgrün. Äußere Blütenblätter wenige, lanzettlich, fast ganzrandig, braunrot, weißsaumig. Innere Blütenblätter meist wenige, breitlanzetlich, 0,7-0,9 cm lang, 0,25 cm breit, ganzrandig, mit dunkler dornartiger Spitze, karmin oder karminrosa. Griffel 0,9-1,1 cm lang, die Staubblätter überragend, hellgelb. Narbenlappen 3-4, 0,15 cm lang, gelblich-grün. Staubfäden über der Nektarkammer 0,4-0,5 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß, rosa oder karmin. Staubbeutel dottergelb. Früchte reifen 3-5 Monate nach der Blüte, schlankkeulenförmig, mit oder ohne haftenden Blütenrest, 1,5-3 cm lang, 0,3-0,4 cm dick, fleischig-rot. Samen schwarz, glänzend, mützenförmig, etwa 0,11 cm lang, 0,09 cm breit. Testa klein gegrubt. Hilum lang, schmal, weiß, basal. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 20ºC ø Dezember/ Januar = 16ºC ø April/ Mai = 21ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 500 mm. Regenzeit ist von Mai bis September. Es ist ein gleichmäßig warmes, semiarides Klima, mit geringen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und kurzer sommerlicher Regenzeit. Feldnummern: Repp. 104, 116, 861, 864, 869, 884, 1326, 1352, 1374a, 1492, 1912 |
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