Mammillaria Untergattung Mammillaria 5.Reihe Lasiacanthae Humboldtii - Gruppe

122. Mammillaria glassii FOSTER
Cact.Succ.J.US40(4):132.1968

Mammillaria glassii
Mammillaria glassii

Verbreitungskarte Mammillaria glassii
zeigt das Verbreitungsgebiet


Plantae basi caespitosae, globosae, usque et 3 cm latae, radices incrassataefibrosae; tubercula teretia viridia, 7 mm longa, 2-3 mm diam. succo aquoso; areolae rotundae, 1 mm diam. setis axillaribus 25-30, usque ad 25 mm longis, spina centrali uno unicata 4-5 mm longa, aurei-sucinea, spinis subcentralibus 6-8, usque ad 3 mm longis, setiformibus, pallide cucineis, spinis radialibus 50-60, albis piliformibus, 10-15 mm longis; flores infundibuliformes vel campanulati, usque ad 14 mm longi, 3-5 mm diam.: segmenta interiora perianthii 10, pallide incarnata, 4-5 mm longa, lanceolata; filamenta 35-45, translucenti-albida; antherae sulphurei-lutea; stylus translucenti-albidus, stigmate 3- vel 4-lobato, lobis recurvis, 0,5-1 mm longis; fructus viridis, usque ad 20 mm longus, 3-4 mm diam.; semina nigra foveata, 1,5 mm longa, 1 mm lata.

Typus: GLASS & FOSTER No.631; 27.2.1968; Herbarium Po
Typstandort:
Mexico, Nuevo Leon, bei Dieciocho de Marzo

Beschreibung nach Standortpflanzen von
LAU:

Wurzeln stark verzweigte Humuswurzeln.
Körper flach bis kugelig, stark sprossend, blühfähige Köpfe 1-4 cm hoch, 2-3 cm breit.
Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Wolle und Dornen geschlossen.
Warzen dicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch, 0,7-0,8 cm hoch, 0,3 cm dick, die Spitze gerundet, nicht milchend, dunkel-graugrün.
Axillen mit kleinen Wollflöckchen und einzelnen kurzen Härchen.
Areolen ziemlich horizontal auf den Warzenenden, kaum eingesenkt, etwa kreisrund und 0,1 cm ø, mit kurzer weißer Wolle.
Randdornen 53-68, 0,3-1,2 cm lang, haarartig fein, die seitlichen am zahlreichsten und längsten, gerade oder gewunden, glatt, verflochten, den Körper deckend, weiß.
Mitteldornen schwer von den Randdornen zu unterscheiden, etwa 8-10, 0,2-0,4 cm lang, steifborstig, der zentral gestellte am dicksten und oft gehakt, die übrigen gerade und heller, alle glatt, glasig-weiß bis bräunlich.

Blüten erscheinen im April/ Mai im Kranze um den Scheitel, mehrere öffnen sich zugleich, schmaltrichterig bis glockig, 1-1,2 cm lang, 0,3-0,5 cm breit, weiß.
Fruchtknoten länglich, gerundet, 0,2 cm dick, deutlich abgesetzt, hellgrün.
Röhre schlankkonisch, hellgrün.
Äußere Blütenblätter wenige, schuppenartig, klein, ganzrandig, hellgrün mit schmalem weißem Saum.
Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,2-0,3 cm lang, 0,1-0,2 cm breit, ganzrandig, weiß.
Griffel 0,4-0,6 cm lang, die Staubblätter kaum überragend, weiß.
Narbenlappen 3-4, 0,1 cm lang, hellgelb.
Staubfäden wenige, über der Nektarkammer etwa 0,2 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade, hellgelb.
Staubbeutel gelb.

Früchte reifen etwa 2 Monate nach der Blüte, keulenförmig, mit kleinem haftendem Blütenrest, 1-1,5 cm lang, 0,3-0,4 cm dick, weißlich.

Samen schwarzbraun, halbmatt, tropfen- bis nierenförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,08 cm dick.
Testa gegrubt.
Hilum groß, schmal, weiß, subbasal.
Die Art ist selbstfertil.

Pflege 7
Standortklima:      Temperatur im Jahres-ø      = 19ºC
                                    ø Dezember/ Januar           = 16ºC
                                    ø Juni/ Juli                             = 22ºC
Niederschlagsjahresmittel etwa 380 mm. Regenzeit ist von Mai bis Oktober. Es ist ein warmes, eher trockenes Klima, mit nicht sehr großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und gleichmäßig verteilten sommerlichen Regenzeiten.

Feldnummer:      Repp.      2283

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Systematik

 
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