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Humboldtii - Gruppe 117. Mammillaria humboldtii EHRENBERG Linnaea14:378.1840 ![]() Mammillaria humboldtii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Ehrenbergs Beschreibung: Stamm einzeln oder vielköpfig, plattkugelig oder kugelig, die größten einzelnen 3-4 Zoll dick, die gehäuften kleiner, die beobachteten größten Haufen hatten 1½ Fuß im Durchmesser und bestanden aus etwa 15 Köpfen verschiedener Größe. Oberfläche durch dichtgedrängte, sternartig gestellte, feine schneeweiße Borsten bedeckt, welche die Warzen verhüllen. Warzen grün, walzenförmig, glatt, oben etwas abgerundet und von fast horizontalen Sternborsten überdeckt, 2-6 Linien lang, 1-1½ Linien dick. Sternborsten schneeweiß, zahlreich, 80 und darüber, ungleich, glatt, spitz, weich, gerade, 2-3 Linien lang. Scheibe anfangs wenig filzig, dann glatt und gelblich. Achseln mit kurzem weichen Filz und langen, weißen geraden Borsten, welche bald länger, bald kürzer als die Warzen sind. Hauptwurzel stark, Zweige faserig. Die Blume lebhaft roth, länger als die Warzen; Blätter linienförmig, stumpf; Griffel gelb, Narben grün, 3theilig, Staubfäden roth; Staubbeutel orange. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Hidalgo, zwischen Ixmiquilpan und Metztitlan Beschreibung nach Pflanzen vom Typstandort: Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kuelig, einzeln oder sprossend, blühfähige Köpfe 1,5-7 cm hoch, 3-8 cm breit. Scheitel abgeflacht, eingesenkt, mit Dornen geschlossen. Warzen dicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch mit gerundeter Spitze, 0,6-0,8 cm lang, etwa 0,4 cm dick, nicht milchend, graugrün bis dunkelgrün. Axillen mit kurzer Wolle und steifen Borsten, die die Warzen überragen. Areolen leicht nach unten geneigt, kaum eingesenkt, kreisrund, 0,1 cm ø, mit wenig weißer Wolle zwischen den Dornen. Dornen in mehreren Serien geordnet, Rand- und Mitteldornen sind nicht zu unterscheiden, 50-75, 0,1-0,9 cm lang, die zentral gestellten am kürzesten, die äußeren am längsten, steifborstig, gerade, glatt, verflochten und körperdeckend, kalkweiß. Blüten erscheinen Februar/ März und Oktober/ November in Kränzen nahe dem Scheitel, wenige öffnen sich gleichzeitig, für jeweils nur wenige Stunden; am kommenden Tag öffnen sie nicht mehr; sie sind leicht bauchig-trichterig, 1,3-1,6 cm lang, 1-1,4 cm breit, kräftig karminrot. Fruchtknoten rundlich, etwa 0,2 cm dick, deutlich abgesetzt, glänzend-hellgrün. Röhre ziemlich lang, leicht bauchig, unten weißlich, oben glänzend-hellgrün. Äußere Blütenblätter wenige, breitlanzettlich, fast ganzrandig, mit stumpfer Spitze, bräunlich-rot bis matt- karmin mit transparentem Saum. Innere Blütenblätter 7-10, breitlanzettlich, 0,6-0,7 cm lang, etwa 0,2 cm breit, ganzrandig, karmin, zur Mitte hin dunkler. Griffel etwa 1 cm lang, die Staubblätter erheblich überragend, karmin, unten weiß. Narbenlappen 4-5, 0,1 cm lang, fleischig-dick, grün. Staubfäden über der Nektarkammer 0,2-0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen bis geringelt, karmin, unten weiß. Staubbeutel groß, dottergelb. Früchte reifen etwa 3 Monate nach der Blüte, kugelig bis eiförmig, ohne haftendem Blütenrest, 0,4-0,6 cm lang, 0,3-0,4 cm dick, dünnhäutig durchscheinend, weißlich-grün, bald braun und zerfallend. Samen grauschwarz bis schwarz, etwa mützenförmig, 0,12 cm lang, 0,1 cm breit. Testa dicht gegrubt, mit langem Hilumhals. Hilum groß, rundlich, graugelb, basal. Die Art ist selbststeril. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 19,5ºC ø Dezember/ Januar = 16,6ºC ø Mai = 23,5ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 590 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober, mit Spitze im September. Es ist ein warmes, subhumides Klima, mit mittleren jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und sommerlicher Regenzeit. Feldnummer: Repp. 1942 |
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