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113. Mammillaria schiedeana EHRENBERG Allg.Gartenz.6:249.1838 ![]() Mammillaria schiedeana ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Ehrenbergs Beschreibung: Artkennzeichen: Ästig, halbkugelförmig, in der Mitte flach oder etwas eingedrückt; Warzen meist zusammengedrängt, dunkelgrün, kegelförmig; Scheibe (areola) der jüngeren Warzen mit etwas kurzer, weißer blättriger Wolle besetzt, die feinen Borstchen sehr zahlreich, dicht gedrängt, horizontal stehend, weiß, nach der Scheibe zu gelb, endlich goldgelb, die Spitzen der meisten in ein weißes verschieden gebogenes Haar auslaufend; nebst diesem ganz mit kleinen Seitenspitzchen besetzt; die Warzenwinkel mit einer blättrigen Wolle besetzt, welche länger als die Warze ist, sich aber umbiegt; Blume klein, weiß; Beere länglich, roth. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: Mexico, Hidalgo, Puente de Dios Die Art kommt im Bereich der großen Barranca von Metztitlan bis nach Queretaro vor, wo sie bei Landas de Matamoros vorkommt. Das Mannigfaltigkeitszentrum scheint bei Tlatepeche in Hidalgo zu liegen, wo sich große Populationen in den Dornenfarben von reinweiß bis goldgelb finden. Wurzeln rübenartig. Körper flach bis gedrücktkugelig, sprossend, blühfähige Köpfe 1-5 cm hoch, 2,5-5 cm dick. Scheitel schwach gerundet, etwas eingesenkt, mit Dornen geschlossen. Warzen ziemlich dicht gestellt, weichfleischig, etwa zylindrisch, 0,8-1 cm lang, etwa 0,3 cm dick, die Spitze etwas abgestutzt, nicht milchend, eher schwarzgrün. Axillen mit krauser Wolle, die Warzenlänge erreicht. Areolen horizontal auf den Warzenenden, wenig eingesenkt, kreisrund, 0,1 cm ø, mit etwas weißer oder gelblicher Wolle. Dornen etwa 70-120, in vielen Serien, 0,2-0,6 cm lang, feinborstig, die zentralen am dicksten, die nach unten gerichteten am längsten und dünnsten, in haarfeine Locken auslaufend, alle flaumhaarig und mit etwas verdicktem Fuß, meist den Körper deckend, dottergelb, hellgelb oder weiß, unten stets dunkler. Blüten erscheinen hauptsächlich im März und im September, im Kranze nahe dem Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, trichterig oder schwach bauchig, 1,3-1,7 cm lang, 1,2-1,5 cm breit, weiß. Fruchtknoten gerundet, etwa 0,3 cm dick, deutlich abgesetzt, weißlich-grün. Röhre ziemlich lang, meist trichterig, hellgrün. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, gezähnt, mit langer dornartiger Spitze, bräunlich mit breitem weißem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, 0,4-0,7 cm lang, 0,1-0,2 cm breit, ganzrandig mit kurzer Spitze, rahmweiß. Griffel 0,7-0,8 cm lang, die Staubblätter meist deutlich überragend, weiß bis grünlich. Narbenlappen 4-6, etwa 0,1 cm lang, gelb. Staubfäden über der Nektarkammer 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringed, gerade, weiß. Staubbeutel gelb. Früchte reifen etwa 6 Monate nach der Blüte, stäbchenförmig mit kleinem haftendem Blütenrest, ca. 1-2 cm lang, 0,2-0,4 cm dick, hellrot oder weißlich. Samen schwarz, schief-ballonmützenförmig, etwa 0,11 cm lang, 0,09 cm dick. Testa groß gegrubt, ausladender Hilumrand. Hilum groß, länglich, weiß, basal. Die Art ist selbststeril. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 20ºC ø Dezember/ Januar = 16,5ºC ø April bis Juni = 23ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 450 mm. Regenzeit ist von Juni bis Oktober. Es ist ein warmes, semiarides Klima, mit mäßigen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und kurzer Sommerregenzeit. Feldnummern: Repp. 1143, 1910, 1940, 2147 |
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