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4. Reihe Proliferae HUNT Cact.Succ.J.GB39(3):73.1977 Leitart: Mammillaria prolifera (MILLER) HAWORTH Prolifera - Gruppe 95. Mammillaria prolifera (MILLER) HAWORTH Syn.Plant.Succ.:177.1812 ![]() Mammillaria prolifera ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Cactus proliferus MILLER Millers The Gardener`s Dictionary;8(6).1768 Cactus mammillaris prolifer AITON Hortus Kewensis2:150.1789 Cactus stellatus WILLDENOW Enum.Plant.Suppl.:130.1813 Mammillaria stellaris HAWORTH Suppl.Plant.Succ.:72.1819 Mammillaria glomerata De CANDOLLE Prodr.Syst.Nat.3:459.1828 Cactus haworthianus KUNZE Rev.Gen.Plant.1:259.1891 Mammillaria pusilla var. haitensis K. SCHUMANN Blüh.Kakteen1:46.1904 Mammillaria prolifera var. haitensis BORG Cacti:316.1937 Millers Beschreibung: Proliferus subrotundus, tectus, tuberculis ovatis barbatis longis albidis. Roundish proliferic cactus, with oval tubercles closely joined, having long white beards, commonly called small childing Melon Thistle. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben; MILLER 1789: "Nat of the West Indies" Seitdem SCHUMANN und später BORG hier eine Varietät haitensis benannt haben, herrscht um die Identität dieser alten Art Unklarheit und einige Verwirrung. Es wurde vergessen, daß es sich hierbei ausschließlich um Pflanzen von den westindischen Inseln handelt. Die Beschreibung von MILLER ist gültig und wird allgemein anerkannt. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal: Mammillaria prolifera wächst auf den Inseln und hat schmale Röhrenblüten. Mammillaria multiceps hingegen wächst auf dem Festland und hat weit offene Trichterblüten. Die folgende Beschreibung berücksichtigt Aufsammlungen von REPPENHAGEN aus Haiti und Standortpflanzen aus Kuba von MOUCKA aus Brno (Brünn), Slowakische Republik (Slowakei). Wurzeln stark verzweigt. Körper kugelig bis ovoid, sprossend, blühfähige Köpfe 1,5-8 cm hoch, 2-6 cm breit. Scheitel etwas eingesenkt, gerundet, mit Wolle und Dornen mehr oder weniger geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, weichfleischig, schlankkonisch, 1-1,3 cm lang, 0,3-0,4 cm breit, die Spitze auffallend verjüngt, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit einigen Haarborsten. Areolen nach unten geneigt, eingesenkt, kreisrund, 0,15 cm ø, mit kurzer weißlicher Wolle. Randdornen 50-75, 0,4-1,5 cm lang, haarartig bis feinborstig, die oberen mehr oder weniger gerade und dicker, die unteren feiner und lockenartig gekraust, glatt, selten schwach flaumhaarig, zeitweise den Körper deckend, weiß. Mitteldornen 6-11, 0,4-0,7 cm lang, nadelig, ein zentral gestellter besonders dick und lang, gerade, flaumhaarig, mit verdicktem, bräunlichem Fuß, glasig-weiß bis glasig-gelb, oben dunkler. Blüten erscheinen im Mai im Kranz um den Scheitel, wenige öffnen sich zugleich, sie sind röhrenartig schmal und öffnen sich wenig, 1,8-2 cm lang, 0,8-1 cm breit, bräunlich-gelb. Fruchtknoten groß, ovoid, 0,5 cm lang, 0,4 cm dick, deutlich abgesetzt, weißlich-grün. Röhre röhrenartig, bräunlich-rosa oder grünlich-weiß. Äußere Blütenblätter wenige, spatelig bis keilförmig, fransig bewimpert, mit dornartiger Spitze, hellbraun mit weißem Saum. Innere Blütenblätter breitlanzettlich, 0,5-0,7 cm lang, 0,2-0,3 cm breit, ganzrandig bis schwach gezähnt, mit brauner dornartiger Spitze, weißlich-gelb mit bräunlich-rotem Mittelstreifen. Griffel 0,8-0,9 cm lang, die Staubblätter deutlich überragend, rahmweiß. Narbenlappen 4-5, 0,2 cm lang, hellgelb. Staubfäden über der Nektarkammer 0,2-0,4 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, zusammengebogen, weiß bis hellgelb. Staubbeutel dottergelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, keulenförmig mit kleinem haftendem Blütenrest, 1,5-3cm lang, 0,4-0,7 cm dick, kirschrot, sie enthalten wenig Samen. Samen schwarz, schief-ballonmützenförmig, 0,12 cm lang, 0,1 cm breit. Testa groß, tief und scharfkantig gegrubt; Hilum groß, länglich, hellbraun, basal. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Standortklima: Temperatur im Jahres-ø = 27ºC ø Dezember/ Januar = 25,5ºC ø Juli/ August = 28,5ºC Niederschlagsjahresmittel etwa 1200 mm. Regenzeit ist etwa von April bis Oktober, mit einer Unterbrechung im Juni/ Juli. Feldnummern: Repp. 1306, 1314, 1317 |
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