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94. Mammillaria trichacantha K.SCHUMANN Gesamtbeschr.Kakteen,2.Aufl.(Nachtrag):133.1903 ![]() Mammillaria trichacantha ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Schumanns Lateindiagnose: Simplex globosa dein breviter columnaris; mamillis parvis clavatis subglauco-viridibus;aculeis radialibus 15-18 acicularibus radiantibus albis, centralibus 2, infimo hamato castaneo, summo recto basi albo apice castaneo, omnibus aculeis sub lente puberulis; floribus rubris. Typus: wurde nicht hinterlegt Lektotypus: Abbildung 33 in Gesamtbeschr.Kakteen:133 Typstandort: wurde nicht angegeben Schon vor vielen Jahren hat LAU nordöstlich von Salinas, in San Luis Potosi, eine kleine Mammillaria gefunden, die er für Mammillaria trichacantha hielt. SCHUMANNs Beschreibung paßt im großen und ganzen auf diese Pflanze. Auch REPPENHAGEN teilt die Meinung, daß es sich hierbei um Mammillaria trichacantha handelt. Wurzeln strangartig. Körper gedrücktkugelig bis kugelig, in Kultur meist etwas länglicher, einzeln oder sprossend, Blühköpfe 2-6 cm hoch, 3-4 cm breit. Scheitel leicht gerundet, etwas eingesenkt, mit Dornen geschlossen, von Hakendornen überragt. Warzen mitteldicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch bid ovoid, 0,7-0,8 cm lang, 0,4-0,6 cm dick, nicht milchend, bräunlich-grün bis dunkelgrün, am Grund oft rötlich; die Haut erscheint unter dem Mikroskop lederartig mit Wulsten und Unebenheiten. Axillen nackt, oder mit einigen Wollhaaren. Areolen nach unten geneigt, kreisrund, 0,1-0,15 cm ø, anfangs mit kurzer weißlicher oder gelblicher Wolle. Randdornen 10-15, 0,4-0,9 cm lang, borstig bis feinnadelig, die oberen am kürzesten, horizontal strahlend oder vorspreizend, manchmal verflochten, den Körper deckend, glasig-weiß bis glasig-gelb, fein flaumhaarig. Mitteldornen 2-4, 0,8-1 cm lang, der untere am längsten und gehakt, die oberen gerade, 0,4-0,6 cm lang, alle feinnadelig und oft fein gefiedert, hell- bis dunkelbraun. Blüten erscheinen ab April zu wenigen nahe dem Scheitel, während etwa 2 Monaten, oft nur einzeln, trichterig, 1,5-1,7 cm lang und etwa ebenso breit, weiß oder gelblich. Fruchtknoten gerundet, deutlich abgesetzt, grünlich. Röhre kurz, trichterig, olivgrün. Äußere Blütenblätter lanzettlich, rötlich-braun mit hellem Saum. Innere Blütenblätter lanzettlich, mit kurzer dornartiger Spitze, ganzrandig, rahmweiß. Narbenlappen meist 4, 0,1 cm lang, weißlich-grün. Staubfäden über der Nektarkammer ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, weißlich. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 12 Monate nach der Blüte, stäbchenförmig mit haftendem Blütenrest, etwas knorrig, aufwärts gebogen, 2-2,5 cm lang, etwa 0,4 cm dick, glänzend-korallenrot. Samen schwarz, ballonförmig, etwa 0,1 cm lang, 0,09 cm dick. Testa grob gegrubt. Hilum rundlich, weißlich, basal. Die Art ist selbststeril. Pflege 7 Nähere Angaben über die Standortbedingungen kann ich derzeit leider nicht machen. |
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