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93. Mammillaria schelhasii PFEIFFER Allg.Gartenz.6:274.1838 ![]() Mammillaria schelhasii ![]() zeigt das Verbreitungsgebiet Mammillaria glochidiata var. purpurea SCHEIDWEILER Bull.Acad.RoyalSci.Brux.5:495.1838 Mammillaria schelhasii var. lanuginosior HILDMANN ex SCHUMANN Gesamtbeschr.Kakt.:531.1898 Pfeiffers Lateindiagnose: M. subglobosa basi prolifera; axillis tomento parcissimo albo instructis; mammillis cylindricis, basi tetragonis, basi pallide, parte superiore obscure viridibus; areolis nudus, apice mammillarum immersis; aculeis exterioribus 16-20 setiformibus albis, subaequalibus, centralibus 3, 2 erecto-divergentibus, setis paulo rigidioribus, rubellis, basi albidis, tertio medio, longiore brunneo, sursum uncinato. Typus: wurde nicht hinterlegt Typstandort: wurde nicht angegeben; laut EHRENBERG (1846): Mexico, Hidalgo, zwischen Actopan und Ixmiquilpan, in kleinen Nestern zwischen Lavablöcken wachsend. Beschreibung nach Standortpflanzen von SCHWARZ: Wurzeln strangartig. Körper kugelig, bald länglich, einzeln, später etwas sprossend, blühfähige Köpfe 3-8 cm hoch, 3-5 cm dick. Scheitel gerundet, eingesenkt, offen oder sehr unvollkommen geschlossen. Warzen mitteldicht gestellt, weichfleischig, zylindrisch, mit gerundeter Spitze, 0,9-1,1 cm lang, 0,4-0,5 cm dick, nicht milchend, dunkelgrün. Axillen mit kleinen Wollflöckchen. Areolen auf den Warzenenden leicht nach unten geneigt, etwas eingesenkt, 0,2 cm lang, 0,1 cm breit, anfangs mit kurzer hellgrauer Wolle. Randdornen 17-24, 0,4-0,7 cm lang, feinborstig, die oberen am kürzesten, gerade, flaumhaarig, horizontal strahlend, glasig-gelb. Mitteldornen 2-4, 0,7-1,8 cm lang, nadelig, der untere am längsten, dicksten und gehakt, der Haken nach oben gerichtet, alle mit knollig verdicktem Fuß, glatt oder schwach flaumhaarig, der Hakendorn aufgerichtet, goldgelb bis rötlich-braun. Blüten erscheinen Mai/ Juni in Kränzen um den Scheitel, mehrere öffnen sich gleichzeitig, breittrichterig, 1,6-1,8 cm lang und breit, weiß. Fruchtknoten länglich, etwa 0,3 cm dick, deutlich abgesetzt, gelblich-grün. Röhre kurz, breitkonisch, bräunlich-rosa. Äußere Blütenblätter wenige, keilförmig bis lanzettlich, ganzrandig, mit dornartiger Spitze, bräunlich-rosa mit weißem Saum. Innere Blütenblätter 0,7-0,8 cm lang, 0,15 cm breit, ganzrandig, mit stumpfer oder kleiner dornartiger Spitze, weiß. Griffel 1,1-1,2 cm lang, dünn, die Staubblätter kaum überragend, weiß. Narbenlappen 3-4, 0,1 cm lang, hellgelb. Staubfäden zahlreich, bei aufgeschlitzter Blüte breitflächig spreizend, über der Nektarkammer etwa 0,3 cm ansteigend, aus der Röhrenwand entspringend, gerade, weiß. Staubbeutel hellgelb. Früchte reifen etwa 4 Monate nach der Blüte, keulenförmig, mit kleinem haftendem Blütenrest, 1-1,8 cm lang, 0,4-0,6 cm dick, sehr weich und brüchig, karminrot; microcarpe Trockenfrüchte kommen vor. Samen schwarz, halbmatt, ballonmützenförmig, etwa 0,1 cm groß. Testa ornamental gegrubt. Hilum sehr groß, länglich, braun, basal. Die Art ist selbstfertil. Pflege 7 Angaben zu Klima und Niederschlägen am Standort sind mir derzeit leider nicht möglich. |
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