Bimskies:
vulkanisches, sehr leichtes, poröses Gestein; geeignet als
Substrat bei Hydrokultur oder als
Beimengung zur Pflanzenerde.
binäre Nomenklatur:
Zweigliedrige Benennung jeder Art mit einem Gattungs- und einem Artnamen;
Echinocactus (Gattungsname), grusonii (Artname, stets im Genitiv).
Für die Arten der höheren Pflanzen wurde sie verbindlich eingeführt mit dem Werk
Linnés
"Species plantarum" 1753.
Biologie:
Wissenschaft von den Lebewesen; Begriff wurde von LAMARCK geprägt.
Biotop:
natürlicher Lebensraum, einschließlich Klima, den Organismen für Existenz und Gedeihen brauchen.
Bischofsmütze:
volkstümlicher Name des
Astrophytum myriostigma; wegen seiner 5-teiligen Wuchsform an die
Mitra des Bischofs erinnernd.
Blätter:
Normal beblättert sind lediglich Pereskia, Quiabentia und Pereskiopsis.
Bei den genannten dominiert noch die Blattspreite; aber bereits bei
Opuntia erfolgt eine besondere
Betonung des Unterblattes (
Podarium), das mit der Sproßachse verwächst und eine sukkulente Berindung
bildet.
Die Blattspreiten, die bei einigen Cylindropuntien noch stielrund |
ausgebildet sind, erfahren mit der
Höherentwicklung eine derart starke Reduktion, daß sie schließlich nicht mehr wahrnehmbar sind.
Siehe auch
Bau des Kakteenkörpers
Blattdornen:
zu spitzen, harten Gebilden umgeformte Blätter. Siehe auch: Bau des Kakteenkörpers
Blattgrund:
an der Basis des Blattstiels gelegener Teil des Blattes (Podarium).
Blattkaktus:
Übersetzung des Namens Phyllocactus, 1831 von H.F. LINK so benannt.
Die sogenannten Blätter sind hier Flachsprosse. Bereits 1812 nannte A.H. HAWORTH diese Gattung
Epiphyllum; nach der Proiritätsregel gilt dieser Name.
Der bekannte Weihnachtskaktus wurde jahrzehntelang Epiphyllum genannt, sein richtiger Name ist
aber Schlumbergera.
Blattpolster: = Podarium
Blattsteckling:
(zu bewurzelndes Blatt); Blätter sukkulenter Pflanzen sind leicht zu bewurzeln, wenn die
Ansatzstelle beim Lösen vom Pflanzenkörper nicht beschädigt wurde.
Blattsukkulente:
Pflanzen, die in den Blättern Wasser speichern.
Botanik:
Wissenschaft von den Pflanzen; Teilbereiche allgem. B. =
Anatomie
Morphologie,
Ökologie
und Physiologie. Teilbereiche spez. B. = Systematik, Taxonomie, Chorologie, Paläobotanik. |