das Kakteen - Lexikon von A - Z
Resistenz: (Widerstandskraft);
Nichtanfälligkeit gegen Krankheiten, Parasiten sowie Schädigungen anderer Art (z.B. durch Umweltfaktoren).
reziproke Kreuzungen:
Kreuzungen, bei denen der gleiche Elternteil einmal als Mutter, einmal als Vater fungiert.
Rhizodermis:
Einschichtige, aus dünnen Zellen bestehende Oberhaut der Wurzel, durch welche die Wasser- und Nährstoffaufnahme erfolgt.
Rhizom: (Wurzelstock);
unterirdische Sproßachse; unterscheidet sich durch die Gliederung und meist durch schuppenartige Niederblätter deutlich von Wurzeln; speichert häufig Stärke und dient der vegetativen Vermehrung.
Rinde:
Teil der Sproßachse und der Wurzel, der außerhalb des Kambium-ringes bzw. des Zentralzylinders liegt. Rippen:
Bei Kakteen verschmolzene Podarien einer Geradzeile (Orthostiche). Besonders schön ist die Rippenbildung bei Echinocactus grusonii zu beobachten, der als Sämling noch Warzen aufweist, die später zu R.
verschmelzen.
Mit zunehmendem Alter kommt es zur Erhöhung der
Divergenzzahl und damit zur Vermehrung der Rippenzahl. Stehen die miteinander verschmelzenden Podarien nicht mehr senkrecht übereinander, sondern etwas versetzt, dann kann es zur Bildung schraubenartig gedrehter Rippen kommen, wie sie in Ausnahmefällen beobachtet werden.
rudimentäres Organ:
(unvollkommen ausgebildetes Organ); Organe, die durch Verlust ihrer Funktion im Verlaufe der Stammesgeschichte zurückgebildet wurden.
Rübenwurzel: (sekundär verdickte Hauptwurzel);
basale Teile des Sprosses, insbesondere das Hypocotyl, nehmen an der Rübenbildung teil. Besonders ausgeprägte Rüben finden sich z.B. bei Pterocactus tuberosus, Peniocereus greggii, Rapicactus mandragora, Neochilenia napina usw. Bei Gymnocalycium mandragora kann die Rübe nach Abtrennung einen neuen Sproß ausbilden.
Rückkreuzung:
Kreuzung eines Bastards (Hybride) mit einem Elternteil.
Rückschlagbildung: =>Atavismus

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