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P Parastichen: siehe Schrägzeilen Parenchym: (Grundgewebe); Gewebe ohne besondere Differenzierungen. Aus P. besteht die Hauptmasse des Pflanzenkörpers. Während der Entwicklung des P. aus dem Bildungsgewebes (Meristem) bilden sich in den Zellwänden lufterfüllte Spalträume, die Interzellularen, die als Durchlüftungssystem die Pflanze durchziehen. Parietales: Ordnung innerhalb der zweikeimblättrigen Blütenpflanzen mit randständigen (parietalen) Samenanlagen. Parthenocarpie: (Jungfernfrüchtigkeit); Bildung von Früchten ohne Befruchtung und Samenbildung. Parthenogenese: (Jungfernzeugung); siehe Apomixis Peptide: Moleküle, die aus einigen (Oligopeptiden) bis vielen (= Polypeptiden) Aminosäuren bestehen. Die Aminosäuren sind durch "Peptidbindungen" miteinander verknüpft (siehe auch Proteine). Perizykel: Zellschicht, die Rinde und Zentralzylinder voneinander abgrenzt. Peyote: (Peyotl); Bezeichnung der Ureinwohner für Lophophora williamsii und andere Lophophora-Arten. Die schon den Azteken bekannte Pflanze wird von den Indios als Gottheit verehrt, unter Einhaltung vorgeschriebener Zeremonien gesammelt und bei kultischen | Handlungen genossen. Sie enthält verschiedene
Alkaloide. Verzehrt wird ein zwischen Wurzel und Schopf herausgeschnittener, scheibenförmiger Teil
der Pflanze. Er wird getrocknet und hat dann einen grasig-bitteren Geschmack. Das Zentrum der
Peyotegewinnung lag früher im Norden des mexicanischen Staates Coahuila. In der Umgebung des Dorfes San
Jesus Peyote kamen auf öden Erdhügeln, die den Namen Lomeria de Peyotes tragen, große Mengen
Lophophora vor. In Laredo, an der nordamerikanischen Grenze, wurden früher die "Mescal-Buttons", die
genußfähigen Teile des Peyote, pro Sack zu 1000 Stück für 5 Dollar angeboten. Pflanzenbeschreibung: (Phytographie); Methode zur näheren und eindeutigen Charakteristik von Pflanzensippen. Pflanzen werden in Monographien, Revisionen, Florenwerken und bei ihrer Erstpublikation beschrieben. An eine solche Beschreibung werden spezifische Anforderungen gestellt, z.B. soll sie alle wesentlichen Merkmale enthalten, die eine Pflanzensippe charakterisieren und sie von anderen Sippen unterscheiden. Als Phytographie versteht man die taxonomische Technik der Pflanzenbeschreibung. Neubeschreibungen von Pflanzensippen unterliegen den internationalen Nomenklaturregeln, d.h. sie müssen in lateinischer Sprache abgefaßt und auf einen Typus (= Holotypus oder Typussippe), der in der Beschreibung genannt sein muß, gegründet sein (Binäre Nomenklatur). Artbeschreibungen müssen auf einen Holotypus, Gattungsbeschreibungen auf eine Typus-Art, Familienbeschreibungen auf eine Typus-Gattung gegründet sein. |
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