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Am Mittellauf des Rio Grande del Norte (Rio Bravo) verläuft die Grenze zwischen
Texas und Coahuila auf einer Länge von etwa 400 Kilometer. Der wichtigste Grenzübergang
liegt bei Eagle Pass auf texanischer und Piedras Negras auf mexicanischer Seite.
Die Bundesstraße B 57 führt von hier nach Süden bis nach Queretaro Stadt. Sie ist ist die
wichtigste Verkehrsverbindung innerhalb des Bundesstaates, da sie im weiteren Verlauf als
Bundesstraße B 51 direkt nach Mexico City weitergeführt wird. Auf einer Länge von über
1400 Kilometer verläuft sie an der Westseite der Sierra Madre Oriental entlang, durch
eine vielgestaltige, vielfältige Landschaft. An ihrer Trasse liegen im Bundesstaat Coahuila die Städte
Morelos, Allende, Nueva Rosita, Sabinas, Primero de Mayo, Monclova, Castanos, Gloria, Fraustro und fast ganz im Süden die Landeshauptstadt Saltillo. Coahuila erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 150.000 qkm. Der nördlichste Punkt liegt nordwestlich des Presaila Amistad auf 29º45` nördlicher Breite. Im Süden, bei 24º45` nördlicher Breite, grenzt Coahuila an Durango und Zacatecas. Im Westen, mitten in der Bolsón de Mapimi, grenzt das Land bei 103º55` westlicher Länge an Chihuahua. |
Das Kernland ist eine in etwa 1000-1500 Meter Höhe gelegene Hochebene, die zu der bis in
etwa 3000 Meter Höhe steigenden Sierra Madre Oriental hinaufführt. Die im Westen gelegene
Bolsón de Mapimi ist eine fast das ganze Jahr hindurch trockenheiße Wüste, mit teilweise
bizarren Höhenzügen, die sich nicht allzu hoch über die im großen und ganzen flache
Landschaft erheben. Die einzigen Wasserstellen in diesem riesigen Areal sind einige zum
Teil stark salzhaltige Seen. Wasserläufe sucht man hier vergebens. Zudem trocknen die Seen
häufig während mehrerer Jahre fast völlig aus, so dass die einzige Feuchtigkeit während
dieser Zeit die gelegentlich auftretenden morgentlichen Tauniederschläge sind. Im krassen Gegensatz dazu bilden die imposanten Gebirgsketten der Sierra Madre Oriental ein geradezu paradiesisch anmutendes Areal. Es ist von zahlreichen Flußläufen durchzogen, wobei auch die Temperaturen als eher gemäßigt zu bezeichnen sind. Allerdings kommt es auch hier zeitweise zum fast völligen Versiegen der Flüsse und Bäche. Alles in allem also das optimale Klima für eine artenreiche Kakteenflora. |
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