Astrophytum

- myriostigma LEM. 1839
Tausendflockiges A., bekannt als
Bischofsmütze;
Körper kugelig, später verlängert, graugrün;
Rippen meist 5 oder mehr, selten wenige, scharfkantig, mit tiefen Längsfurchen; dicht weißgrau beflockt;
Areolen 1-1,5 cm entfernt, rund;
Blüten bis 6 cm lang, gelb, seidig glänzend (golden schimmernd), bei Sonne öffnend, abends schließend,
Petalen gezähnelt,
Sepalen gespitzt, schwarz,
7 Narben, gelb;
Früchte grün, von Schuppen überdeckt, sternförmig aufplatzend;
Samen ca. 0,3 cm lang, mützenförmig,
hell- bis dunkelbraun;
, zentrales bis nördliches Hochland.
Astrophytum myriostigma
--var.columnare (K.SCH.) TSUDA
schon als Sämling länglich;
Rippen 5, scharfkantig, mitunter etwas gewellt;
Blüten nur 2,5 cm groß, blaßgelb, fast weiß;
Früchte klein, grün, trocken;
, bei der Stadt Dr. Arroyo;
Astrophytum myriostigma var.columnare
--var.potosinum (MOELL.) KRZGR.
Körper breitkugelig, niedrig, Scheitel eingesenkt;
Rippen 5, scharfkantig, gerade;
Flocken weniger dicht, blaugrüne Körperfarbe sichtbar;
Blüten ca. 3 cm lang und Durchmesser, blaßgelb;
Früchte wie beim Typus;
Samen wie beim Typus;
, San Luis Potosi, in ca. 1500m Höhe, nördlich von San Luis Potosi- Stadt;
Astrophytum myriostigma var.potosinum
--var.quadricostat(a)um (MOELL.) BAUM
Körper Kugelig bis breitkugelig, grünlich, mit 4 gewölbten Rippen;
Areolen 0,5-1,5 cm entfernt;
Blüten klein, blaßgelb, seidig glänzend;
, Tamaulipas, bei Jamauve;
zuerst von Hugo BAUM gefunden;
wurde nach dem Fundgebiet zeitweilig auch als Astrophytum jamauvense, oder nach der 4-kantigen Form als Astrophytum tetragona bezeichnet.
Astrophytum myriostigma var.quadricostatum
--var.strongylogonum BACKBG.
Körper halbkugelig bis kugelig, bläulich;
Rippen 5 oder mehr, gewölbt und gerundet;
Areolen nur 0,5-0,8 cm entfernt, an alten Planzen oft dichter;
Blüten groß, reingelb,
Perigon- Blätter dunkel gespitzt;
, San Luis Potosi, nahe Villar;
hierher gehört auch die auffallend runde Form rotunda, die nordöstlich von SLP wächst.
Astrophytum myriostigma var.strongylogonum
     --subvar.nudum (R. MEY.) BACKBG.
    unbeflockt;
    5 scharfe Rippen;
    Areolen dicht, zuweilen mit winzigen Borsten;
    
, bei Matehuala;
    Bei neueren Untersuchungen wurde festgestellt, dass     die subvar. oder forma nudum nicht etwa im Schatten     wächst, sondern einige 100 m höher als die dicht     weißbefockten Pflanzen. Dort ist es in tieferen Lagen     nachts kälter als auf den Höhen, wo die forma nuda in     voller Sonne wächst. Die Beflockung ist demnach mehr     ein Kälte- denn ein Wärmeschutz.
Astrophytum myriostigma var.strongylogonum subvar.nudum
--var.tamaulipense KAYSER
ebenfalls aus
stammende Varietät mit kleineren Blüten und dichterer Beflockung als die var. potosinum. Dr. KAYSER prüfte große Mengen der von
Dr. MÖLLER aus Tamaulipas angekommenen Pflanzen;
es handelte sich um die var. tulense. Die Stadt Tula liegt im Staate Tamaulipas.
Astrophytum myriostigma var.tamaulipense
--var.tulense KAYS. & BACKBG.
Körper meist länglich, von geringem Durchmesser;
Rippen meist 5, zuweilen bis zu 8, scharfkantig, oben etwas spiralig;
Areolen eingesenkt, in 0,7-0,8 cm Abstand;
Blüten mittelgroß, blaßgelb;
, in der Gegend von Tula, in ca. 1600 m Höhe;
nicht pfropfen, allenfalls als kleinen Sämling!
Zuerst von H. W. Viereck gesammelt.
Astrophytum myriostigma var.tulense

 
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