Astrophytum

- asterias (ZUCC. 1845) LEM.
Seeigel- Astrophytum, genauer übersetzt Seestern- Astrophytum
Körper auffallend flach, 10 cm Durchmesser, grün bis graugrün, Flocken über den ganzen Körper verstreut, auch in gebogenen Reihen um die
Areolen;
Rippen meist 8, flach;
Areolen auf der Rippenmitte, rund, ziemlich dick;
Dornen winzig, nur an jungen Sämlingen, bald abfallend;
Blüten 3 cm lang, bis 6,5 cm breit, gelb mit roter Mitte;
Früchte fleischig, graurot;
Samen hutförmig, schwarzbraun;
, Nuevo Leon, bis USA, Texas, im Rio Grande- Tal;
, Sämlinge im ersten Jahr sehr nässeempfindlich, sehr frühes Pfropfen ist empfehlenswert, im 2. Jahr wieder abschneiden, bewurzeln;
Astrophytum asterias wurde 1843 von dem Naturforscher W. von KARWINSKI erstmals nach Europa geschickt. Ein Exemplar kam nach München zu Prof. MARTIUS, andere nach St. Petersburg.
Nirgends gelang eine Vermehrung dieser (dadurch) kostbaren Pflanze. Bald war sie verschollen, und zu Prof.
Schumanns Zeit hielt man eine runde Form von Astrophytum myriostigma für Astrophytum asterias.
Erst 1923, auf der "
Haage- Expedition", glückte dem Sammler A. V. FRIC ein Fund.
Die ersten nach Europa gesandten Pflanzen erhielt Walther Haage, der damals in Göteborg (Schweden) arbeitete. In Prag und Erfurt wurden Importpflanzen akklimatisiert und durch Samen vermehrt. Der II. Weltkrieg vernichtete auch in Erfurt große Bestände; es dauerte nach Kriegsende über 10 Jahre, bis wieder nennenswerte Mengen von Astrophytum asterias herangewachsen waren.
Planmäßige Züchtung von A. asterias- Hybriden zeigt interessante Ergebnisse. Die Hybriden blühen größer und früher.
Astrophytum asteria

 
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