Festung Airolo
Ente turistico Leventina
6760 Faido
Tel 091 8661616

Die Festung wurde Ende des letzten Jahrhunderts auf der Strasse von Airolo zum Gotthardpass, etwa eineinhalb km von Airolo entfernt erstellt. Sie sollte einerseits vom Süden her den 1882 eröffneten Gotthardtunnel und andererseits das sogenannte Gotthard-Reduit verteidigen. Diese umfassende Befestigungsanlage unter dem Gotthardmassiv war als letzter Abwehrposten gegen eine mögliche Invasion unseres Landes gedacht. Bei der Festung handelt es sich um einen unregelmässigen viereckigen Bau mit Panzertürmen, der zusätzlich von einem Graben umgeben ist. Heute sind darin Waffen, Pläne und Dokumente zur Geschichte der Festung ausgestellt.
Castelgrande
Ente turistico Bellinzona
6500 Bellinzona
Tel 091 8252131

Älteste mittelalterliche Festungsgruppe der Schweiz, wovon das Castelgrande auf römischen Festungsmauern gründet. Die drei Burgen und die Mauer quer durch das Tal wurden im 15. Jh. von den Mailänder Herrschern erbaut, um ihr Herzogtum gegen Norden zu schützen und die Strasse zum Gotthard zu überwachen. Kürzlich vom Architekten Aurelio Galfetti renoviert, heute Museum zur Geschichte der Festung und der Stadt. Montebello: Archeologisches Museum, Sasso Corbaro: Museum der Volkskünste und Traditionen.
Ebenfalls sehenswert in Bellinzona:
Kollegiatskirche, Franziskanerkirche S. Maria delle Grazie, Kirche San Biagio (tagsüber geöffnet).
Kirche von San Nicolao
Ente turistico Leventina
6760 Faido
Tel 091 8661616

Sehenswerte romanische Kirche aus dem 12. Jh. Der viereckige Bau mit quadratischem Chor und halbrunder Apsis besteht aus gleichförmigen Steinblöcken. Bemerkenswerte Skulpturen, u.a. zwei sitzende Löwen. In der Apsis Fresken von Nicolao da Seregno (1478). Dreischiffige Krypta in lombardischem Stil; interessante Kapitelle mit phantastischen Tierfiguren.
Ebenfalls sehenswert in Giornico:
Das einstige Gasthaus Casa Stanga, verziert mit den Wappen seiner berühmten Besucher, heute Ortsmuseum. Nördlich des Dorfes Kirche Santa Maria di Castello und Kirche San Pellegrino mit Fresken aus dem späten 16. Jh. (Schlüssel beim Pfarrer: 091 / 8641321).
Kirche von San Giovanni Battista
Ente turistico Bellinzona
6500 Bellinzona
Tel 091 8252131

Die Architekten Tita Carloni und Angelo Martella schlugen 1993 einen Eingriff zur Festigung und zum Wiederaufbau der Ruinen der romanischen Kirche San Giovanni Battista aus dem 12./13.Jh. vor. Die Mauerreste und ihre Umgebung sollten dem Publikum wieder in loser Form zugänglich gemacht werden. Es wurden ausschliesslich moderne Materialien und Techniken verwendet (Zementsteine für die Wände, Beton für die Stützmauern), um die Anbauten klar vom Ursprünglichen abzuheben, und deren Rückgängigkeit zu gewährleisten.
Antico convento delle Agostiniane e nucleo
Ente turistico Bellinzona
6500 Bellinzona
Tel 091 8252131

Das Kloster und die dazugehörige Kirche datieren aus dem 15. Jh. Es wurde 1859 geschlossen und dem Verfall preisgegeben. Erst 1977 wird es im Zuge einer Gesamtrenovation des Dorfkerns unter dem Architekten Luigi Snozzi wieder geöffnet. Anstatt der vorgesehen Dezentralisierung schlägt Snozzi eine Aufwertung des Dorfkerns vor, der Sitz von religiösen und anderen Institutionen werden soll. Ein gutes Beispiel einer möglichen Planung.
Ebenfalls sehenswert in Monte Carasso:
Die weiter oben gelegene Kirche San Bernardo mit bemerkenswerten Fresken (15.-17.Jh.) (Schlüssel bei Talstation der Seilbahn nach Mornera).
Kirche von San Carlo già Sant'Ambrogio
Ente turistico Blenio
6716 Acquarossa
Tel 091 8711765

Diese typisch lombardisch geprägte romanische Kirche (11.-13.Jh.) enthält einen ausserordentlichen Freskenzyklus. Einsam steht die Kirche am Rand der alten Passstrasse. Auffallend ist die doppelte Apsis, die auf die verschiedenen Bauperioden zurückzuführen ist. Die romanische Freske über dem Portal des Nordschiffs (11. Jh.) zeigt die Auferstehung Christi. Die Figuren sind byzantinischen Ursprungs und erinnern an die Karolingische Malerei. Die spätgotischen Fresken gehören der Gruppe der Seregnesi an (15. Jh.), während die Fresken im Südschiff wohl alle Antonoi da Tradate (Anfangs 16. Jh.) zuzuschreiben sind.
Castello di Serravalle
Ente turistico Blenio
6716 Acquarossa
Tel 091 8711765

Die Ruinen zeugen von einer einst mächtigen Burg, die die Aufgabe hatte, die Strasse zum Lukmanier, dem wichtigsten Alpenübergang des frühen Mittelalters, zu bewachen, Sie wurde um 1170 erbaut. 1402 gelang den Bewohnern des Bleniotals die definitive Zerstörung. Die Aussenmauern umschlossen vermutlich die noch vorhandene Kapelle Santa Maria del Castello.