Willkommen in Stein am Rhein zu einer beschaulichen Stadtwanderung
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Stein am Rhein, das städtebauliche Kleinod im Kanton Schaffhausen mit seinen mittelalterlichen Häusern erscheint wie eine Oase der Beschaulichkeit und Gemütlichkeit in unruhiger Zeit.

Wo der Rhein den Bodensee verlässt, liegt die Kleinstadt mit den bemalten Fassaden, den schmucken Erkern, den stillen Winkeln, den stattlichen Fachwerkhäusem und der einladenden Uferpromenade. Sein Ursprung geht auf die Zeit um l'000 zurück, Heute leben hier 3000 Einwohner.
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Das malerische Rathaus, von 1539 bis 1542 erbaut, zweimal renoviert, ist das beherrschende Gebäude auf dem Rathausplatz. Hier wurde die Geschichte Steins geschrieben.
Das Kloster St. Georgen, die besterhaltene benediktinische Klosteranlage im deutschen Sprachraum, kann auf eine tausendjährige Vergangenheit zurückblicken.
Moderne Hotels, kleine Restaurants, nette Cafés und typische Beizen servieren aus ihrem Angebot aus Jagd, Rhein und Rebberg jedem das Seine. Für Konferenzen und Seminare bieten sich hervorragende Möglichkeiten.
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Vier sehenswerte, lebendige Museen beherbergt die Stadt: Das Kloster-, Wohn-, Phonographen- und Puppenmuseum,
"Eine der schönsten Stromfahrten Europas" ist die Schiffahrt von Schaffhausen nach Stein am Rhein.
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Lassen Sie sich in unserem lebendigen Städtchen beim Betrachten in Gedanken ins Mittelalter zurückführen. Sie werden ein Erlebnis haben ! Die Erkundung der Altstadt ist mit beliebigem Einstieg auf einem Rundwanderweg möglich. Dauer ca. 1 - 1 ½ Stunden.
Steht mehr Zeit zur Verfügung, lohnt sich eine Wanderung zur Burg Hohenklingen. Vom Turm sieht man weit ins Land. Auch empfiehlt sich ein gang über die Rheinbrücke zur Kirche Burg im linksrheinischen Stadtteil Vor der Brugg. Vom einstigen Areal des römischen Kastells Tasgetium sind noch Teile der Umfassungsmauern sichtbar. Ein weiterer Weg führt zur Insel Werd mit der St. Otmar-Kapelle, die von Mönchen betreut wird,
Der von alten Bürgerhäusern eindrucksvoll umrahmte Rathausplatz wird durch das in den Platz vorstossende Rathaus, von 1539 bis 1542 erbaut, dominiert. Die drei Historlenbilder wurden 1900 gemalt. Heute dient es dem Stadtrat und der Stadtverwaltung.
Das einstige Benediktinerkloster St. Georgen, heute Klostermuseum, wurde von 1002 bis 1007 vom Hohentwiel nach Stein verlegt. Dieses wertvolle Bau- und Kunstdenkmal ist ein sehenswertes Museum. Die einstige Klosterkirche ist heute Stadtkirche.
Durch die Obergass gelangt man zum Obertor in der alten Stadtmauer. Weiter geht es über den Fronhof zum Untertor, das 1945 versehentlich von amerikanischen Bomben zerstört wurde. Westlich davon liegen grössere Parkplätze. In der Choligass trifft man auf wunderschöne alte Riegelhäuser.
Und dann steht man auf der Schifflande, der Anlegestelle für Linien- und Ausflugsschiffe. Die Rheinstrecke von Schaffhausen nach Stein gilt als eine der schönsten Stromfahrten Europas. Entlang der Rheinpromenade kommt man zur Schwarzhorngass mit dem Noe Wili-Haus und dem attraktiven Puppenmuseum.
Auf dem Rathausplatz angelangt, geht der Blick auf die Häuser der Südseite, die fast alle mit schmucken Wohnerkern versehen sind. Alle Häuser an diesem Platz sind bis ins 15. Jahrhundert nachweisbar. Ihr heutiges Bild erhielten sie in der Zeit vom 16. bis 20. Jahrhundert. Die Strassenrestaurants laden zum beschaulichen Verweilen ein, Darum hier Hinweise auf ein paar Häuser:
Zum weissen Adler, das Haus vis à vis vom Rathaus, trägt die älteste und wertvollste Fassadenmalerei, die im Stile der Frührenaissance gemalt und etwa um 1520/30 entstanden ist.
Vordere Krone, eines der vornehmsten Häuser der Stadt mit hohem, steilem Giebel aus Fachwerk. Erker von 1707, Innenausbau in Renaissance bis Spätbarock. Saal mit Wandmalereien.
Roter Ochsen, ältestes mit vollem Namen genanntes Wirtshaus der Stadt (1466). Gotische Fassade. Schöner, kunstvoll gehauener Steinerker und die Wandmalereien von 1615.
Steinerner Trauben, sorgfältig regelmässig gegliederte Fassade mit steinernem Kastenerker von 1688. Fassadenmalerei, Hauptbild Josua und Kaleb mit grosser Traube.
Sonne, ältestes nachweisbares Gasthaus in Stein; 16. Jahrhundert. Erker datiert von 1659. Fassadenmalerei 1900, Hauptbild: Diogenes und Alexander der Grosse,
Schwarzes Horn, erste Nennung 1476. Das Geburtshaus von Johann Rudolf Schmid, Freiherr von Schwarzenhorn (1590 - 1667).
Das Museum Lindwurm in der Unterstadt und das Phonographenmuseum am Rothausplatz laden zum Besuch ein.