@database TownGuide_MV.guide @author Andreas Regul @(c) SOFTWARE DEVELOPMENT, Andreas Regul, 7/1997 @$VER: TownGuide.guide 2.0 @font Helvetica.font 13 @wordwrap @node MAIN "Stein am Rhein" @{fg highlight}@{b}Stein am Rhein@{ub}@{fg text} @{b}Informationen@{ub} @{" " link "Willkommen"} Willkommen @{" " link "Chronik_der_Stadt"} Chronik der Stadt @{" " link "Museum_Lindwurm"} Museum Lindwurm @{b}Abbildungen@{ub} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/lage.iff/MAIN"} Lage @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/blick.iff/MAIN"} Blick auf Stein am Rhein @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/altstadt.iff/MAIN"} Die Altstadt von Stein @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/impress4.iff/MAIN"} Der Rathausplatz in Stein am Rhein @{b}Eindrücke aus Stein:@{ub} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/impress1.iff/MAIN"} Wohnen direkt am Wasser @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/impress2.iff/MAIN"} Fachwerkhäuser prägen das Bild der Altstadt @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/impress3.iff/MAIN"} Malerische Gässchen @{b}Das Museum Lindwurm:@{ub} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/lindwur1.iff/MAIN"} Museum Lindwurm @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/lindwur2.iff/MAIN"} Bürgerliche Wohnkultur im 19. Jahrhundert @{b}Minis@{ub} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/mini001.jpg/MAIN"} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/mini002.jpg/MAIN"} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/mini003.jpg/MAIN"} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/mini004.jpg/MAIN"} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/mini005.jpg/MAIN"} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/mini006.jpg/MAIN"} @{fg fill}___________________________________________________________________@{fg text} @{" " link RIGHTS} Copyright und Bildnachweis Zusammenstellung © SOFTWARE DEVELOPMENT, Andreas Regul, 7/1997 @endnode @node Willkommen "Stein_am_Rhein - Willkommen" @{fg shadow}@{b}Stein am Rhein - Willkommen@{ub}@{fg text} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/blick.iff/MAIN"} Willkommen in Stein am Rhein zu einer beschaulichen Stadtwanderung @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/altstadt.iff/MAIN"} Stein am Rhein, das städtebauliche Kleinod im Kanton Schaffhausen mit seinen mittelalterlichen Häusern erscheint wie eine Oase der Beschaulichkeit und Gemütlichkeit in unruhiger Zeit. @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/MINI004.jpg/MAIN"} Wo der Rhein den Bodensee verlässt, liegt die Kleinstadt mit den bemalten Fassaden, den schmucken Erkern, den stillen Winkeln, den stattlichen Fachwerkhäusem und der einladenden Uferpromenade. Sein Ursprung geht auf die Zeit um l'000 zurück, Heute leben hier 3000 Einwohner. @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/impress4.iff/MAIN"} Das malerische Rathaus, von 1539 bis 1542 erbaut, zweimal renoviert, ist das beherrschende Gebäude auf dem Rathausplatz. Hier wurde die Geschichte Steins geschrieben. Das Kloster St. Georgen, die besterhaltene benediktinische Klosteranlage im deutschen Sprachraum, kann auf eine tausendjährige Vergangenheit zurückblicken. Moderne Hotels, kleine Restaurants, nette Cafés und typische Beizen servieren aus ihrem Angebot aus Jagd, Rhein und Rebberg jedem das Seine. Für Konferenzen und Seminare bieten sich hervorragende Möglichkeiten. @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/lindwur1.iff/MAIN"} Vier sehenswerte, lebendige Museen beherbergt die Stadt: Das Kloster-, Wohn-, Phonographen- und Puppenmuseum, "Eine der schönsten Stromfahrten Europas" ist die Schiffahrt von Schaffhausen nach Stein am Rhein. @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/altstadt.iff/MAIN"} Lassen Sie sich in unserem lebendigen Städtchen beim Betrachten in Gedanken ins Mittelalter zurückführen. Sie werden ein Erlebnis haben ! Die Erkundung der Altstadt ist mit beliebigem Einstieg auf einem Rundwanderweg möglich. Dauer ca. 1 - 1 ½ Stunden. Steht mehr Zeit zur Verfügung, lohnt sich eine Wanderung zur Burg Hohenklingen. Vom Turm sieht man weit ins Land. Auch empfiehlt sich ein gang über die Rheinbrücke zur Kirche Burg im linksrheinischen Stadtteil Vor der Brugg. Vom einstigen Areal des römischen Kastells Tasgetium sind noch Teile der Umfassungsmauern sichtbar. Ein weiterer Weg führt zur Insel Werd mit der St. Otmar-Kapelle, die von Mönchen betreut wird, Der von alten Bürgerhäusern eindrucksvoll umrahmte Rathausplatz wird durch das in den Platz vorstossende Rathaus, von 1539 bis 1542 erbaut, dominiert. Die drei Historlenbilder wurden 1900 gemalt. Heute dient es dem Stadtrat und der Stadtverwaltung. Das einstige Benediktinerkloster St. Georgen, heute Klostermuseum, wurde von 1002 bis 1007 vom Hohentwiel nach Stein verlegt. Dieses wertvolle Bau- und Kunstdenkmal ist ein sehenswertes Museum. Die einstige Klosterkirche ist heute Stadtkirche. Durch die Obergass gelangt man zum Obertor in der alten Stadtmauer. Weiter geht es über den Fronhof zum Untertor, das 1945 versehentlich von amerikanischen Bomben zerstört wurde. Westlich davon liegen grössere Parkplätze. In der Choligass trifft man auf wunderschöne alte Riegelhäuser. Und dann steht man auf der Schifflande, der Anlegestelle für Linien- und Ausflugsschiffe. Die Rheinstrecke von Schaffhausen nach Stein gilt als eine der schönsten Stromfahrten Europas. Entlang der Rheinpromenade kommt man zur Schwarzhorngass mit dem Noe Wili-Haus und dem attraktiven Puppenmuseum. Auf dem Rathausplatz angelangt, geht der Blick auf die Häuser der Südseite, die fast alle mit schmucken Wohnerkern versehen sind. Alle Häuser an diesem Platz sind bis ins 15. Jahrhundert nachweisbar. Ihr heutiges Bild erhielten sie in der Zeit vom 16. bis 20. Jahrhundert. Die Strassenrestaurants laden zum beschaulichen Verweilen ein, Darum hier Hinweise auf ein paar Häuser: Zum weissen Adler, das Haus vis à vis vom Rathaus, trägt die älteste und wertvollste Fassadenmalerei, die im Stile der Frührenaissance gemalt und etwa um 1520/30 entstanden ist. Vordere Krone, eines der vornehmsten Häuser der Stadt mit hohem, steilem Giebel aus Fachwerk. Erker von 1707, Innenausbau in Renaissance bis Spätbarock. Saal mit Wandmalereien. Roter Ochsen, ältestes mit vollem Namen genanntes Wirtshaus der Stadt (1466). Gotische Fassade. Schöner, kunstvoll gehauener Steinerker und die Wandmalereien von 1615. Steinerner Trauben, sorgfältig regelmässig gegliederte Fassade mit steinernem Kastenerker von 1688. Fassadenmalerei, Hauptbild Josua und Kaleb mit grosser Traube. Sonne, ältestes nachweisbares Gasthaus in Stein; 16. Jahrhundert. Erker datiert von 1659. Fassadenmalerei 1900, Hauptbild: Diogenes und Alexander der Grosse, Schwarzes Horn, erste Nennung 1476. Das Geburtshaus von Johann Rudolf Schmid, Freiherr von Schwarzenhorn (1590 - 1667). Das Museum Lindwurm in der Unterstadt und das Phonographenmuseum am Rothausplatz laden zum Besuch ein. @endnode @node Chronik_der_Stadt "Stein_am_Rhein - Chronik der Stadt" @{fg shadow}@{b}Stein am Rhein - Chronik der Stadt@{ub}@{fg text} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/minipics/MINI003.jpg/MAIN"} Frühgeschichte: Bei Stein befanden sich zwei Pfahlbausiedlungen: die eine stand auf der Insel Werdli, die andere etwa auf der Höhe der Wagenhauser Kirche. Die Römer errichteten oberhalb Stein eine Holzbrücke und auf Burg entstand ein Kastell. Die Gründung des Klosters St. Georgen auf dem Hohentwiel ist urkundlich auf 1002 nachgewiesen. Es wurde in den Jahren bis 1007 nach Stein verlegt. Das alte Fischerdorf Stein erhielt durch kaiserliche Urkunde das Marktrecht und wurde zur Stadt. 1457 erwarb die Bürgerschaft der Stadt Stein durch Kauf um 24500 Gulden die Reichsfreiheit und ihre Unabhängigkeit, 1459 schloss Stein mit den Städten Zürich und Schaffhausen auf die Dauer von 25 Jahren ein Schutz- und Trutzbündnis. 1484 begab sich die Bürgerschaft freiwillig unter Schutz und Schirm der Stadt Zürich. Damit erreichte sie den Anschluss an die Eidgenossenschaft. 1469 erwarb das Städtchen die Herrschaftsrechte vor der Brücke. 1493 vom Abt des Klosters St. Georgen das Gredrecht samt dem grossen Zoll und 1539 die niedere Gerichtsbarkeit und das Mannschaftsrecht in der Gemeinde Ramsen, so dass dieses Dorf ebenfalls eidgenössisch wurde. 1523 setzte sich unter dem Einfluss von Zürich die Reformation durch. 1539 wurde das Rathaus erbaut. Stiftung der Glasscheiben. 1596 wurde der Marktbrunnen mit dem Aydgenossen auf der Brunnensäule erstellt, 1633 während des Dreissigjährigen Krieges erzwangen die Schweden den Übergang über den Rhein bei Stein. 1644 errichtete Zürich die Sternenschanze rings um die Stadtmauer. 1784 bewilligte der Steiner Rat entgegen der Warnung von Zürich dem preussischen König die Werbung von Söldnern in der Stadt: Militärische Besetzung der Stadt mit 800 Mann. 1799 führte der Durchzug französischer und alliierter Truppen zur Verarmung der Bevölkerung. Die Franzosen verbrannten beim Rückzug vor den Russen die alte Brücke. 1803 Stein wurde Schaffhausen zugetellt. 1828 baute der Kanton die neue Rheinbrücke. 1896 wurde die Bahnlinie Schaffhausen-Konstanz eröffnet. 1919 verlor Stein am Rhein durch den Zusammenbruch der Spar-und Leihkasse seine Steuerfreiheit. 1933 ging das Bürgergut in die Verwaltung der Einwohnergemeinde über. 1945 wurde Stein, kurz vor Kriegsende, von amerikanischen Fliegern irrtümlich bombardiert. 1957 Fünfhundertjahrfeier zur Erinnerung an den Freikauf der Stadt aus der Herrschaft der Herren von Klingenberg. @endnode @node Museum_Lindwurm "Stein_am_Rhein - Museum Lindwurm" @{fg shadow}@{b}Stein am Rhein - Museum Lindwurm@{ub}@{fg text} @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/lindwur1.iff/MAIN"} 700 Jahre «Lindwurm» Die ältesten Bauteile des 1993 eröffneten Wohnmuseums stammen aus dem Jahr 1279. Das bereits 1495 «zum Lindwurm» genannte Gebäude erfuhr im 16. Jahrhundert bedeutende Erweiterungen. Es diente in der Folge als «Herrenhaus». Ein einschneidender Eingriff war der Gesamtumbau im Jahre 1819. Die damals entstandene Palaisfassade ist die einzige der Stadt, die den Empirestil unverändert beibehalten hat. @{" " link "AmiATLAS_CH_A_CD:switzerland/information/TownGuides/Stein_am_Rhein/lindwur2.iff/MAIN"} Wohnen und Wirtschaften Das bescheidenere Innere des Hauses präsentiert sich als eine vollständig eingerichtete «gutbürgerliche» Wohnung um die Mitte des 19. Jahrhunderts. In typischer Anordnung finden wir in der «Beletage» die zur Strasse hin orientierte Stube, eine Nebenstube mit Alkoven, einen Wohnschlafraum und die rückwärts gelegene Küche. Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein eleganter Empiresalon, dazu ein Kinder- und Bügelzimmer. Auch Waschküche und Vorratsräume wie Keller und Estrich werden in ihrer damaligen Funktion gezeigt. Besonderes Gewicht wird auf die Darstellung der häuslichen Tätigkeiten gelegt. Handarbeitsfleiss und Mägdearbeit symbolisieren gleichsam gesellschaftlich vorgegebene Frauenrollen. Landwirtschaft in der Stadt Für Steiner Verhältnisse besonders typisch ist die starke gegenseitige Durchdringung von städtischer Lebensweise und Landwirtschaft. Durch den gepflasterten Hof gelangen wir zum zugehörigen Hinterhaus: ein Fachwerkbau des Jahres 1712 mit Stallung, Tenne und Wagenremise. Neben geräumigen Getreideböden beherbergt er in den Obergeschossen auch einfache Gesindekammern sowie eine ehemalige Sommerwohnung (heute Raum für Wechselausstellungen). Ein lebendiges Museum Durch das historische Ambiente, die authentische Ausstattung der Räume und nicht zuletzt durch die zahlreichen Zusatzinformationen erhalten Besucherinnen und Besucher einen lebendigen Eindruck von der Lebensweise einer einst tonangebenden bürgerlichen Oberschicht. Anschrift: Museum Lindwurm Stein am Rhein Unterstadt 18 CH-8260 Stein am Rhein Tel 052 7412512 Fax 052 7414582 @endnode @node RIGHTS "Copyrights und Bildnachweis" @{fg highlight}@{b} Copyrights@{fg text}@{ub} Tourist-Service Schaffhausen Fronwagturm CH-8201 Schaffhausen Verkehrsbüro Stein Oberstadt 9 CH-8260 Stein am Rhein @{fg highlight}@{b} Bildnachweis:@{fg text}@{ub} Dieter Füllemann Eschenz @endnode