Spätestens beim Anblick des breiten Theaterangebots wird klar: Winterthur ist auch eine Theaterstadt. Musicals, Opern, Schwänke, grosses klassisches und alternativ-schräges Theater machen aus der Eulachstadt einen Ort, wo Sie fast täglich zu einem genüsslichen Abend kommen können.
Das Theater am Stadtgarten
Theaterstrasse 6
Vorverkauf: 052 / 212 38 65
Die wichtigste Rolle im Winterthurer Theaterleben spielt das Theater am Stadtgarten. Das 1979 eröffnete Haus zählt zu den grössten Gastspieltheatern im deutschsprachigen Raum und bietet im Laufe einer Theatersaison ein Programm, das sich international sehen lassen kann. Sprechtheater, Schauspiele und Komödien, Opern, Operetten, Musicals, Ballette, aber auch Cabarets bereichern die Winterthurer Kulturszene und setzen wichtige kulturelle Akzente zwischen Zürich und dem Bodensee. (Homepage und Spielplan 1996/97 im WintiNet.)
Alternatives mit Niveau
Oberer Graben 6
Vorverkauf: 052 / 212 00 88
Wer alternatives, manchmal schräges, aber qualitativ immer hochstehendes und anspruchsvolles Theater liebt, tut gut daran, das Theater am Gleis (TaG) in der «Loge» zu besuchen. Lassen Sie sich entführen in das Reich des Aussergewöhnlichen, Skurrilen und staunen Sie, woraus unser aller Alltag besteht. Nebst Sprechtheater werden Stücke für Kinder (und Erwachsene) sowie Jazzkonzerte («DonnersTaG-musik» und «JazzAmMittwoch») aufgeführt.
Romantisches Sommertheater
Stadthausstrasse 8a
Vorverkauf: 052 / 212 31 13
Eine der schönsten Winterthurer Traditionen ist das Sommertheater. Seit über 130 Jahren verfolgen Tausende von Frauen und Männern unter den stattlichen Kastanienbäumen, in einer versteckten Oase, das künstlerische Treiben des Sommertheaters. Seit 1982 steht es unter der Leitung von Hans Heinrich Rüegg und zieht pro Saison (Juni bis Mitte September) zwischen 18000 und 19000 Zuschauerinnen und Zuschauer an. Das Sommertheater bietet Boulevard-Theater der gehobenen Klasse. Während der Vorstellungen darf auch konsumiert werden. Bei regnerischem Wetter finden die Vorstellungen im Saal statt.
Etwas Besonderes: Das Kellertheater
Marktgasse 53
Vorverkauf: 052 / 212 00 88
Das Nicht-Alltägliche finden Theaterfreunde und -freundinnen im Kellertheater (auch «Goldige Schluuch» genannt). Wie sein Name sagt, liegt das Kellertheater unter dem Boden, was ihm einen speziellen Charme verleiht. Es bietet Eigenproduktionen, klassische und moderne Stücke mit hohen Anforderungen an die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Textlesungen.
Aktiv und vielseitig: Theater für den Kanton Zürich
St. Gallerstrasse 40
Vorverkauf: 052 / 212 14 42
1996 feiert das Theater für den Kanton Zürich (TZ) seinen 25. Geburtstag. Diese genossenschaftlich organisierte Berufsbühne bietet anspruchsvolles Theater auf hohem professionellem Niveau und erreicht somit fast alle Publikumsgruppen. Dieses Wandertheater ergänzt das Winterthurer Theaterangebot mit Aufführungen in seinem Stammhaus in der ehemaligen Seidenweberei und auf Strassen und Plätzen.
Das Alte Stadttheater
Stadthausstrasse 119
Vorverkauf: 052 / 212 00 88
Der Wunsch nach einem eigenen Stadttheater geht bereits zurück auf Mitte des letzten Jahrhunderts. Mit dem Bau des «Casinos» anno 1862 konnte er teilweise erfüllt werden. Auch nach dem Bau des Theaters am Stadtgarten blieb die grosse Bühne im Casino in Betrieb und erfreut sich noch heute regen Besuchs. Der nostalgische Saal verleiht diesem Theater einen ganz besonderen Touch.
Zauberhaftes Puppentheater im Waaghaus
Marktgasse 25
Vorverkauf: 052 / 212 00 88
Trotz starker Zunahme von Klein- und Kindertheatern in Winterthur hat die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer im Marionettentheater im Waaghaus in den letzten Jahren langsam, aber stetig zugenommen. Kein Wunder: Die Liebe zu den Puppen und der Ehrgeiz, gute Unterhaltung zu bieten, bewegt seit 25 Jahren die Theaterleitung. Sie bietet eine grosse Vielfalt an Stücken von altbekannten bis zu neuen Märchen und beweist immer wieder lebendige Natürlichkeit und Wärme. Das Marionettentheater bietet vielen Kindern einen ersten Kontakt mit dem Theater, begeistert aber auch Erwachsene.