
Pfarrkirche "SS. Pietro e Paolo"
(1530-1534). Säulenbasilika mit 3-seitig geschlossenem Chor. Im lnnern Malereien von Giovanni Serodine: "Krönunq Marias' (1677), "Die Söhne des Zebedäus' (1677- 1627), "Christus in Emmaus. Gewölbefresken von Pietro Francesco Pancaldi -Mola (gestorben 1783). Katholische Kirche, das ganze Jahr geöffnet.
Collegio Pontificio Papio und Kirche "Santa Maria della Misericordia'
Von Bartolomeo Papio (1526-1580) gestiftet, von Papst Gregor XIII gefördert. Der Architekt ist Pellegrino Tibaldi. Schöner zweigeschossiger lnnenhof (1584-1602) mit Wappen und Loggien geschmückt. Heute ist das Collegio Papio eine private Mittelschule mit Lyzeum.
Die Kirche, der Schutzmantelmadonna qeweiht, ist ein Bauwerk aus dem XIV. und XVJahrhundert mit einer Kossettendecke und Spitzbogen-Chor (1399) aus einem früheren Kirchenbau. An den Wänden Fresken der Seregnesi und von Antonio da Tradate (1455-1526). Oberhalb dem Altar Tafelqemälde von Antonio de Lagaia (1579) und beim Seitenaltar das Gemälde "Madonna della Quercia" (Muttergottes im Eichenbaum), von Viterbo im XVI. Jahrhundert nach Ascona gebracht. Von grossem Interesse das Gemälde von Paolo Veronese, eine kürzliche Schenkung Madonna mit Kind darstellend (links vom Altar), und besonders auch der Freskenzyklus im Chor. Katholische Kirche, das ganze Jahr geöffnet.
Casa Serodine
Die wunderschöne Fassade mit Stukkaturen von Giovanni Battista Serodine (Bruder des Malers Giovanni) wurde um 1620 anläßlich von Restaurierunqsarbeiten des Gebäudes geschaffen. Die Stukkaturen stellen Szenen aus der Heiligen Schrift dar. Heute ist die Casa Serodine Sitz des Verkehrsvereins Von Ascona und Losone; sie gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse der Barockkunst der Schweiz.
Casa San Cristoforo
(Prachtvoller lnnenhof) Heute Dépendance des Hotel Al Porto.
Castello dei Ghiriglioni
(wahrscheinlich 1250). Besass vier Türme und war von einem Wasserqraben umgeben. Ein Teil, mit einem umgebauten Turm, ist heute Hotel (Hotel Castelli-Seeschloss).
Wallfahrtskirche "Madonna della Fontana"
Nach einer Inschrift Grundstein am 12. März gelegt. Die Kirche, die keinen Glockenturm besitzt, ist über die Brunnenkapelle (Quelle) gebaut.
Kirchlein San Michele
(an der Stelle einer Burg der Duni, die schon im 12. Jh. bestanden hatte). Das Kirchlein ist ein Barockbau von Cristoforo de Simoni aus den Mauerresten des Kastells ausgeführt. (geschlossen)
Castello San Materno
Schlossähnliches Gebäude, das die Reste der romanischen Burgkapelle San Materno einschliesst. In nächster Nähe (jetziger Friedhof) wurden Gräber aus der Bronzezeit und aus römischer Zeit gefunden. Das Kastell, älteste Veste Asconas scheint 1578 geschleift worden zu sein. Die Ausmalung der Apsis (Majestas Domini) ist von grossem kunsthistorischem Interesse. (Besichtigung momentan nicht möglich)
Kleine Kirche San Sebastiano (geschlossen)
Via delle Cappelle, mittelalterlich
Katholische Pfarrkirche Ssn Lorenzo, Losone
Erbaut 1597, im 18. Jh. barock umgestaltet. Fassade im 19. Jh. renoviert und verändert. Kirchplatz mit Kreuzweg-Bildstöcken und Beinhauskapelle. Hauptaltar von Giuseppe Buzzi (1757.). Bildwerke von Pancaldi und Orelli. Taufbecken 1580. Kunstvoll bearbeitete Beichtstühle von F. Gualzata, 1854.
Kirche San Giorgio, Losone
Chor und Glockenturm 11. Jh. Fresken 14. und 15. Jh. der Schule von Nicola da Seregno und Antonio da Tradate. Das Gemälde der „limmacolata" wird Antonio Baldassare Orelli, ca. 1730, zugeschrieben. Kunstgeschichtlich bedeutendstes Gotteshaus von Losone. Rosenkranzmadonna 17.Jh., St. Georg als Drachentöter (Holzskulptur 15./16. Jh.).
Kirche "San Rocco", Losone
Erinnerung an die Pestzeit im 16. Jh. Im 19 Jh. vergrössert mit Portikus auf vier toskanischen Säulen. Turm 18. Jh. Innenraum von A.G. Vanoni ausgemalt. Altarbild. Muttergottes mit den Pestheiligen Sebastian und Rochus, 1614.
Kapelle "Madonna d´Arbigo", Losone
Erstellt 1648 mit Arkaden-Portikus (1875). Steht an der Strasse noch Golino.
Kirche "St.Antonio Abatell", Arcegno
Mitte 14. Jh., im 17. Jh. erweitert. Turm mit gemauertem Pyramidenhelm.