Haupthaus, Museumsplatz 1.
Das Haupthaus des Salzburger Museums Carolino Augusteum gibt mit seiner ständigen Schausammlung eine Übersicht über die Geschichte von Stadt und Land Salzburg von der Urgeschichte bis ins 20. Jahrhundert. In der prähistorischen Abteilung geben bereits der bronzezeitliche Helm vom Paß Lueg und die keltische Schnabelkanne vom Dürrnberg Zeugnis vom Können der Salzburger Handwerker vor tausenden Jahren ab.
Einen Eindruck von der Pracht der Gotik in Salzburg vermitteln Meisterwerke wie das Halleiner Altärchen (um 1440) und der Altar des Meisters der Virgo inter Virgines (um 1480). Eine Renaissance-Stube aus Goldegg im Salzburger Land lädt zum Verweilen ein, großformatige Ölgemälde von Johann Michael Rottmayr "Darstellung der Unbefleckten Empfängnis", (1697) und Paul Troger "Das Salomonische Urteil" (1749), repräsentieren die glanzvolle Zeit der großen Salzburger Erzbischöfe. Nicht nur zu sehen - sondern auch zu hören - sind die historischen Musikinstrumente, unter denen sich einige einmalige Stücke befinden, die nicht nur Experten begeistern.
Der Museumsrundgang endet bei den Landschaftsmalern der Biedermeierzeit, die die Schönheit der Stadt und ihrer Umgebung für sich entdeckten, auch Carl Spitzwegs "Sonntagsspaziergang" (1841) ist hier zu finden. Einem berühmten Sohn Salzburgs, dem Maler Hans Makart (1840-1884) ist ebenfalls der ihm gebührende Platz eingerichtet.
Die Schausammlung des SMCA wird laufend durch Sonderausstellungen ergänzt - so bietet sich das Stadt- und Landesmuseum dem Besucher ständig wieder neu dar.
Die Außenstellen des SMCA sind:
Das Museum im Bürgerspital, das Burgmuseum auf der Festung Hohensalzburg, die Domgrabungen sowie das Volkskundemuseum in Hellbrunn.
Mit der Salzburg Card ist der Eintritt in alle aufgeführten Museen gratis.
Museum im Bürgerspital, Bürgerspitalgasse 2 - Spielzeugmuseum (Sammlung Folk), Kunstgewerbe und Musikinstrumente:
Neben Spielsachen aus Holz, Ton und Zinn, der Welt der Puppen und der Puppenstuben, alten und neuen Eisenbahnen, optischen Spielereien und Lehrspielzeugen bilden die Papiertheater einen besonderen Schwerpunkt im Programm des Spielzeugmuseums. Im Erdgeschoß sind kunstgewerbliche Objekte vom Barock bis zum Biedermeier zu bewundern, sowie eine Auswahl von alten Musikinstrumenten. Auch diese Sammlung wird laufend durch Sonderausstellungen ergänzt.